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Gesperrte Gehwege in der Mittelstraße

Kloster Zinna Gesperrte Gehwege in der Mittelstraße

Vor zwei Jahren brannte ein Eckhaus in der Mittelstraße von Kloster Zinna ab. Seitdem ist dort der Gehweg gesperrt. Vor einem Jahr kam eine weitere Gehwegsperrung ebenfalls in der Mittelstraße direkt gegenüber hinzu. Ortsvorsteherin Gabriele Schröder ist verärgert, dass sich in beiden Anliegen nichts tut und sorgt sich um die Sicherheit der Fußgänger.

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Ein Bauzaun sichert den Gehweg – zu Lasten der Fußgänger.

Quelle: Victoria Barnack

Kloster Zinna. Einen nicht ganz ungefährlichen Schulweg müssen Kinder aus dem östlichen Teil Kloster Zinnas überwinden. Wer beim Gang zur Bushaltestelle durch die Mittelstraße läuft, ist gezwungen, den Gehweg zu verlassen – und das an mehreren Stellen. Denn dort befinden sich Absperrungen, die Ortsvorsteherin Gabriele Schröder als „Gefahrenquellen“ sieht. „Nicht nur Schulkinder, sondern auch Rentner, die oft nicht mehr gut zu Fuß sind, müssen hier mehrere Meter auf der Straße laufen“, berichtet Schröder. Sie beobachtet die Situation seit langem und hofft, noch bis zum Schulstart nächste Woche etwas bewegen zu können.

Bauzaun versperrte Gehweg

Viele Monate lang war der Teil des Gehwegs, der an das Grundstück in der Mittelstraße 17 grenzt, gesperrt gewesen. Dort war im April 2014 ein Haus abgebrannt. Der Abriss durch die Stadt folgte.

Doch auch heute steht der Bauzaun noch auf dem Gehweg, denn dieser ist beschädigt und deshalb nicht sicher für Fußgänger. „Seitdem der Zaun ein wenig eingerückt wurde, ist der Gehweg immerhin wieder begehbar“, sagt Gabriele Schröder. Sie sieht allerdings noch ein weiteres Problem in der Mittelstraße 17. „Der Zaun versperrt auch mehrere Parkplätze, die direkt vor dem Grundstück liegen“, sagt sie. Die Abstellmöglichkeiten für Pkw seien am zentralen König-Friedrich-Platz für Kloster Zinna besonders wichtig.

Stadt wartet auf Baugenehmigung vom Kreis

Gabriele Schröder hofft für die Einwohner ihres Dorfes nun, dass die Baustelle schnellstmöglich Geschichte ist. Derzeit liegt der Vorgang bei der Unteren Bauaufsicht des Kreises zur Genehmigung. So lange sind auch dem Jüterboger Rathaus die Hände für einen Aufbau und die Beseitigung des Bauzaunes gebunden.

Direkt gegenüber, in der Mittelstraße 18, liegt die zweite Gefahrenstelle. Auch dort ist der Gehweg seit über einem Jahr komplett gesperrt. Eine baldige Lösung des Problems scheint jedoch auch an dieser Stelle noch nicht in Sicht. „Die Stadt versucht im Moment, mit der Erbengemeinschaft des Hauses Kontakt aufzunehmen“, berichtet die Ortsvorsteherin. Das Gebäude steht seit mehreren Jahrzehnten leer. Die Erben sind nicht an der Übernahme des denkmalgeschützten Wohnhauses interessiert.

Unfall: Dachstein fiel auf Fußgänger

Bevor an dieser Stelle der Gehweg gesperrt wurde, kam es aufgrund des schlechten Zustandes des Hauses zu einem Unfall. „Ein Nachbar wurde von einem herunterfallenden Dachstein getroffen“, berichtet sie. Der Betroffene kam damals mit einem Schrecken davon. Gabriele Schröder befürchtet, dass es bei den Fußgängern, die in der Mittelstraße täglich auf die Straße ausweichen müssen, nicht so glimpflich ablaufen könnte. „Denn an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten sich hier nicht alle“, weiß die Ortsvorsteherin.

Von Victoria Barnack

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