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Teltow-Fläming Gespräche auf dem Dorfanger
Lokales Teltow-Fläming Gespräche auf dem Dorfanger
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06:00 11.01.2016
Wehrführer Christian Belger (r.) und Vereinsvorsitzender Günter Kuhnke sind ein gutes Team. Quelle: Andrea von Fournier
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Glasow

Gelungene Premiere von „Winterzauber in Glasow“: Zu einem Fest unter diesem Motto haben am Samstag die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glasow und deren Förderverein eingeladen. Neu war nicht nur der Name der Veranstaltung, der kurz vor dem Tauen des Schnees noch richtig gewählt war. Die Besucher trafen sich auf der Wiese des Dorfangers anstatt auf der Pferdekoppel. Es wurde auch kein Kehraus und Verbrennen der Glasower Weihnachtsbäume wie sonst zelebriert. Schwedenfeuer und Feuerschalen zauberten stattdessen, auf der Wiese verteilt, eine warme, anheimelnde Atmosphäre.

Nachdem in den vergangenen Jahren die Diskussion um die „Knutfeuer“ entstanden war – Nutzfeuer oder Baumverfüttern an Tiere? – hatten sich die Glasower in diesem Jahr gegen den brennenden Weihnachtsbaumberg entschieden. Bislang hatten die Kameraden die Bäume selbst von Tür zu Tür eingesammelt. „Das haben wir logistisch beherrscht, aber es macht natürlich Mühe und bindet Personal“, sagte Ortswehrführer Christian Belger.

Als im vergangenen Januar dann noch eine plötzliche Sturmwarnung die genehmigte Verbrennung kurzfristig verhinderte, dachte man über eine Veränderung des Festes nach. Gemeinsam mit Günter Kuhnke, dem Vorsitzenden des Fördervereins, ersann und verfolgte Belger die Idee des „Winterzaubers“. Das Fest wäre „einladend und ansprechend“, befand Kamerad Oliver Behlendorf und deutete auf die Szenerie auf dem Anger neben dem Feuerwehrgerätehaus.

Die Besucher, die auch aus Blankenfelde, Mahlow und anderen Gemeinden kamen, versammelten sich in Gruppen an den Feuerstellen, die von den zurzeit 14 aktiven Kameraden der Wehr fachmännisch entzündet, neu beschickt und überwacht wurden. Die sechs Schalen stammten teilweise aus privaten Haushalten; für die großen Schwedenfeuer und das Holz der Feuerschalen gab es Sponsoren. „Im Mittelpunkt steht, den Bürgern ein Forum zur Kommunikation zu geben, ein gemütliches Beisammensein zu fördern“, sagte der Wehrführer.

Die Tradition, dass sich Mitglieder des Fördervereins um das leibliche Wohl der Gäste kümmern, wurde beibehalten. „Zum Glück“, wie viele Glasower fanden. Die Zusammenarbeit des Vereins und der Feuerwehr ist sehr eng und erfolgreich, so Christian Belger. Man lade gemeinsam zu öffentlichen Veranstaltungen ein, bei denen sich die Kameraden um die fachliche Seite, der Verein um Organisatorisches und Versorgung kümmere. Mit Erlösen aus der Beköstigung unterstützt der Verein die Wehr. Mitgliederwerbung liegt beiden am Herzen. In diesem Jahr sind noch ein Sommerfest und ein Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr gemeinsam geplant.

Unter den Gästen waren Gemeindevertreter sowie Regina Bomke (CDU) und Bernd Marquardt vom Mahlower Ortsbeirat. Letzterem tat es leid, dass im Vorfeld keine zeitliche Abstimmung der Veranstaltungen in Dahlewitz, Mahlow und Glasow gelungen war. „Ich muss mich jetzt verabschieden, weil ich zum Knutfest nach Mahlow will. Heute drei Veranstaltungen zur gleichen Zeit an drei Orten und dann bis Ostern kaum noch Angebote für unsere Bürger – das hätten wir besser machen können!“, sagte Marquardt. Für die Angebote der Ortswehren gilt das wohl, doch die Bibliothek beispielsweise hält am 20. Januar schon das nächste Angebot im Dahlewitzer Bürgerhaus bereit.

Von Andrea von Fournier

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