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Teltow-Fläming Gestalterische Generalprobe im Gewächshaus
Lokales Teltow-Fläming Gestalterische Generalprobe im Gewächshaus
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00:19 20.08.2017
Die Floristinnen Sabine Wenzel (l.) und Sabine Wosch stellten den Stand für die IGA 2017 in einem leeren Gewächshaus nach. Quelle: Frank Pechhold
Nächst Neuendorf

Bunt blühen Oleander, Veronika, Drachenbegonien und Weigelien. Ginkgo, Ölweide, Ahorn und andere Kübelgewächse rahmen Tisch und Stühle ein. Mit einer weiß lackierten Sitzecke im Grünen beteiligt sich die Nächst Neuendorfer Gärtnerei Wosch ab Samstag an der Internationalen Gartenausstellung IGA 2017 in Berlin. Vorab arrangierten die Floristinnen Sabine Wenzel und Sabine Wosch alle Möbelstücke und Pflanzen probehalber in einem leer stehenden Gewächshaus.

„Wenn wir erst auf der Ausstellung damit anfangen würden, uns Gedanken über das Arrangement zu machen, dann wäre alles längst zu spät“, so Sabine Wenzel. Schließlich begutachtet eine Experten-Jury die Qualität der Gewächse und die Gestaltung des IGA-Standes jedes Teilnehmers. Den Floristen mit den glücklichsten grünen Daumen und dem besten Dekorationsgeschick winken Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.

Motto der Blumenschau: „Wellen aus wogenden Blüten“

„Wir haben eine 25 Quadratmeter große Ausstellungsfläche bestellt“, sagt Wenzel. Eine gleich großes Areal wurde für die gestalterische Generalprobe im Gewächshaus mit dem Zollstock abgemessen. „Auf diese Weise bekommen wir eine genaue Vorstellung davon, wie alles vor Ort arrangiert werden kann“, so Wosch. „Wellen aus wogenden Blüten“ lautet das Motto der IGA-Sommerausstellung, die vom 19. August bis zum 3. September gezeigt wird. „Da gibt es einen Aufgabenkatalog, an den sich jeder halten muss“, so Sabine Wosch. Vorgegeben sind ausnahmslos selbst gezogene Pflanzen, Arten und Stückzahl. Hinzu kommen Schilder mit den Pflanzennamen, damit die Besucher wissen, was sie sich da gerade anschauen.

Sabine Wenzel und ihre Schwägerin Sabine Wosch reizt die Herausforderung, als Floristinnen ihre Arbeit vor Fachpublikum und Blumenliebhabern zu präsentieren. Deshalb nimmt das Familienunternehmen Wosch als einzige im Altkreis Zossen ansässige Gärtnerei auch an der IGA 2017 teil. „Bisher haben wir unsere Pflanzen zu den Ausstellungen geliefert und von Gestaltern präsentieren lassen“, sagt Wosch. Das war beispielsweise bei der Bundesgartenschau in Brandenburg und der Landesgartenschau in Rathenow der Fall. „Aber dann haben wir uns gesagt, das können wir auch alleine“, so Floristik-Meisterin Sabine Wosch. Nun gestalte man die Stände selber.

Medaillen für Teilnahme an Rosenausstellung

„Inzwischen ist es schon so, dass unsere Kunden wissen möchten, wann wir wieder an einer Ausstellung teilnehmen. Viele fahren dann ganz bewusst dort hin, um sich die farbenfrohe Blütenpracht anzuschauen“, so Wosch. Deshalb weist eine Tafel vor der Gärtnerei sowohl auf die Sommerausstellung als auch die Ende September beginnende Blumenhallenschau „Übers herbstliche Märkische Meer“ hin.

Bereits im Juni war die Gärtnerei Wosch auf der IGA-Rosenausstellung „Audienz bei der Königin“ vertreten. Dafür habe man eine Goldmedaille für die Standgestaltung und eine Silber- und sechs Bronzemedaillen für die Pflanzen bekommen, so Sabine Wenzel. „Mal sehen, ob wir mit unserem Stand auf der Sommerausstellung wieder so gut abschneiden“.

www.iga-berlin-2017.de

Von Frank Pechhold

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