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Teltow-Fläming Gesundes Wasser aus dem Hahn
Lokales Teltow-Fläming Gesundes Wasser aus dem Hahn
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19:30 11.02.2013
LUCKENWALDE

. Das können Jörg Kerpa, kaufmännischer Vorstand der Genossenschaft, und sein Mitarbeiter Ramon Wittich nun schwarz auf weiß belegen.

Laut novellierter Trinkwasserverordnung sind Betreiber großer Warmwasserbereitungsanlagen, also auch die Wohnbaugenossenschaft, verpflichtet, diese regelmäßig auf Legionellen prüfen zu lassen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes im Kreis muss eine Legionellenprüfung erstmalig bis zum 31. Dezember 2013 durchgeführt werden. „Wir haben das alles schon zum Jahresende 2012 erledigt“, so Kerpa.

Die Wohnbaugenossenschaft hatte dies zum Anlass genommen, die Warmwasserversorgung generell zu überprüfen. „Um eine gleichmäßige Durchströmung aller Warmwasser-Steigeleitungen zu gewährleisten, wurden in allen Zirkulationsleitungen neue Ventile montiert“, erklärt Ramon Wittich. Dadurch werde unnötiges Zirkulieren verhindert und somit Energie gespart und andererseits gewährleistet, dass alle Steigeleitungen gleichmäßig durchströmt werden. „Wir haben die Grenzwerte für die Legionellen weit unterschritten. In den allermeisten Proben waren überhaupt keine Legionellen nachweisbar“, freut sich Wittich.

„Die Wohnbaugenossenschaft verhält sich vorbildlich“, bestätigte Martina Tinius, zuständige Hygiene-Ingenieurin im Gesundheitsamt, der MAZ. Die Genossenschaft zeigte im August vorigen Jahres 51 sogenannte Trinkwassererwärmungsanlagen beim Gesundheitsamt an. Aus diesen wurden im Oktober insgesamt 516 Trinkwasserproben auf Legionellen untersucht. „Lediglich bei drei Anlagen wurde je eine erhöhte Konzentration nachgewiesen“, so Martina Tinius. Laut Wittich handelte es sich dabei um zwei Leerwohnungen und eine über längere Zeit nicht genutzte. Nach Spülung und Austausch der Armaturen gab es auch dort keine Beanstandungen mehr.

82 000 Euro hat die Genossenschaft sich die Wasserprüfung einschließlich aller Maßnahmen kosten lassen. Geld, das als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt wird. „Alle drei Jahre sind das pro Wohnung 24 Euro im Jahr“, sagt Kerpa. „Die Mieter sind informiert und sie wollen ja auch wissen, welche Qualität ihr Wasser hat.“ (Von Elinor Wenke)

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