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Teltow-Fläming Getränkemarkt in Klausdorf eröffnet
Lokales Teltow-Fläming Getränkemarkt in Klausdorf eröffnet
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05:30 16.06.2016
Die Klausdorfer Edeka-Markt Betreiber Daniela und Mike Dörpmund stoßen am Eröffnungstag im neuen Getränkemarkt an. Quelle: Frank Pechhold
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Klausdorf

Flaschenbier zum Sonderpreis. Gläser mit Kräuterlikör oder alkoholfreiem Prosecco gratis. All das gab es Mittwoch bei der Eröffnung von Daniela und Mike Dörpmunds Getränkemarkt. Den betreibt das Paar in Sichtweite seines Klausdorfer Edeka-Marktes, dem kürzlich das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ verliehen wurde.

480 Quadratmeter Verkaufsfläche

Weil der Edeka-Markt aus allen Nähten platzt und der Kundenzustrom immer stärker wird, bauten Dörpmunds die ehemalige Drogerie in einen Getränkemarkt um. „Wir haben etwa 240 000 Euro in neue Regale, den Pfandautomaten und den Warenbestand investiert“, sagt Mike Dörpmund. In dem neuen Markt gibt es rund 3000 verschiedene Biere, alkoholfreie Getränke, Weine, Spirituosen, Knabberzeug, Tabakwaren und Partyzubehör auf einer Verkaufsfläche von 480 Quadratmetern. Bisher standen nur 110 Quadratmeter zur Verfügung.

Paketshoperöffnung verzögert sich

Zeitgleich sollten eigentlich auch ein DHL-Paketshop und eine Lotto-Annahmestelle im Getränkemarkt aufmachen. Bezüglich des Postservices gebe es noch technische Kommunikationsprobleme, die kurzfristig behoben würden, sagt Mike Dörpmund. Lotto-Spieler könnten voraussichtlich ab Anfang Juli ihre Tippscheine abgeben.

Getränkeregale verschwinden aus dem Markt

Bis Ende des Monats verschwinden die noch im Edeka-Markt verbliebenen Getränkeregale. Der so gewonnene Platz wird für Umgestaltungen genutzt. „Wir vergrößern unser Sortiment“ so Mike Dörpmund. Aktuell sind rund 20 000 verschiedene Produkte im Angebot. Geplant ist, die Frische-Theke für Käse, Fleisch und Wurst um Räucherfisch zu erweitern. „Wenn sich da Lieferanten aus der Gegend finden, umso besser“, sagt Dörpmund. Vorgesehen ist auch, das Obst- und Gemüseangebot zu erweitern und mit einer Salatbar zu bereichern. Damit reagieren Dörpmunds auf Wünsche vieler Kunden.

Zertifikat für generationenfreundliches Einkaufen

Kundenfreundlichkeit gab den Ausschlag für die Zuerkennung des Zertifikates „Generationenfreundliches Einkaufen“. Damit ehrte der Handelsverband Berlin-Brandenburg den Edeka-Markt, wurden Bemühungen belohnt, älteren und behinderten Kunden das Einkaufen zu erleichtern. Davon zeugen drei Behindertenparkplätze, eine behindertengerechte Toilette, 100 mit Leselupen ausgestattete Einkaufswagen. Extra breite Gänge zwischen den Regalen ermöglichen es Rollstuhlfahrern, sich mühelos zu begegnen. „Um dem Zertifikat noch besser gerecht zu werden, haben wir drei Einkaufswagen mit Gestellen für Babyschalen bestellt“, sagt Mike Dörpmund. Diese Anregung habe eine junge Mutter gegeben, die ihre Sitzschale mit dem Baby in den Wagen stellen muss und deshalb wenig Platz für den Einkauf hat. „Auch die drei neuen Wagen gehören zum generationenfreundlichen Einkaufen.“

Von Frank Pechhold

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