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Teltow-Fläming Gewerbehof soll vermietet werden
Lokales Teltow-Fläming Gewerbehof soll vermietet werden
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07:39 16.08.2017
Der Gewerbehof an der Beelitzer Straße steht wieder weitgehend leer und zur Vermietung bereit. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Ein auffälliges Banner am Luckenwalder Gewerbehof in der Beelitzer Straße signalisiert: Die städtische Immobilie ist wieder einmal neu zu vermieten.

Das Luckenwalder Unternehmen Grießbach Feinmechanik hatte fünf Jahre lang 1400 Quadratmeter Gewerbefläche an der Beelitzer Straße in Beschlag genommen, weil es an seinem Hauptstandort im Biotechnologiepark aus allen Nähten geplatzt war und dort einen Erweiterungsbau plante. Von vornherein stand fest, dass es sich beim Standort im Gewerbehof nur um eine Übergangslösung handeln würde.

Der Palazzo ist der denkmalgeschützte Teil der ehemaligen Likörfabrik „Falckenthal“. Dort stehen 400 Quadratmeter Bürofläche zur Vermietung. Quelle: Elinor Wenke

„Der Mietvertrag läuft offiziell bis zum 31. August“, sagt Stephan Gruschwitz, Leiter des städtischen Wirtschaftsförderungsamtes, „aber der Betrieb ist vor wenigen Tagen ausgezogen.“ So stehen rund 1000 Quadratmeter in der Produktionshalle und 400 Quadratmeter Bürofläche im sogenannten Palazzo, dem denkmalgeschützten Teil der ehemaligen Likörfabrik auf dem Gelände, zurzeit leer und für neue Interessenten zur Verfügung.

„Die 1000 Quadratmeter Produktionsfläche sind variabel aufteilbar, optimalerweise zu zwei Dritteln und einem Drittel“, erklärt Gruschwitz. Auch die Bürofläche sei teilbar. „Zwei bis drei Mieter können wir uns durchaus vorstellen, aber zu kleinteilig sollte es nicht werden“, so Gruschwitz weiter.

Produzierendes Gewerbe gewünscht

Was die neuen Mieter und ihre Gewerbebranchen betrifft, zeigt sich die Stadt relativ flexibel. „Wir sind offen für alle Bewerber“, sagt Gruschwitz, schränkt aber ein: „Es sollte möglichst produzierendes Gewerbe sein und den Konditionen eines geförderten Gewerbeobjektes entsprechen.“ Der Luckenwalder Gewerbehof war im Jahr 2006 mit 4,5 Millionen Euro aus dem europäischen Urban-Programm gefördert worden. Ursprüngliches Anliegen war es, vor allem Existenzgründern eine Plattform mit günstigen Konditionen zu bieten.

So gestalten sich die Gewerbemieten laut Gruschwitz auch heute noch zwar marktüblich, aber durchaus moderat: „Unser Netto-Kalt-Mietpreis liegt bei fünf Euro pro Quadratmeter für die Produktionshalle und bei sieben Euro für die Büroräume.“ Dass einheimische Firmen lediglich ihren Sitz in die Beelitzer Straße verlegen und am ursprünglichen Standort Leerstand hinterlassen, ist laut Gruschwitz nicht im Interesse der Stadt. Nach seiner Fertigstellung 2006 war der Gewerbehof immer wieder in die Kritik geraten, weil er teurer als geplant wurde, sich nur zögerlich Unternehmen ansiedelten oder die Fluktuation groß war.

Teilflächen sind derzeit belegt

Gänzlich leer steht die Gewerbe-Immobilie derzeit nicht. In der kleineren Produktionshalle an der Trebbiner Straße hat das Unternehmen Hildebrandt und Götze seit Jahren 400 Quadratmeter Produktionsfläche im Erdgeschoss sowie Sozial- und Büroräume im Obergeschoss angemietet. Zudem bewirtschaftet eine Ein-Mann-Firma eine kleine Fläche an der Beelitzer Straße.

Neue Bewerber hätten schon ihr Interesse signalisiert. „Es gab zwei bis drei Anrufe und auch Anfragen per E-Mail; mit den Interessenten sind wir im Gespräch“, sagt Gruschwitz. Unter Dach und Fach ist also noch nichts.

Anfragen per E-Mail an
wifoe@luckenwalde.de oder telefonisch unter 0 33 71/67 22 47.

Von Elinor Wenke

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