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Gewerbeverein in Großbeeren geplant

Informationsveranstaltung zu Vernetzung Gewerbeverein in Großbeeren geplant

Unternehmer in Großbeeren könnten demnächst einen Gewerbeverein gründen. Das ist ein Ergebnis einer Informationsveranstaltung, zu der die FDP des Ortes eingeladen hatte.

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Unternehmer Andreas Marquardt mit Teja Grzeskowiak (FDP) und Georg Lehrmann vom Gewerbeverein Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow bei der FDP-Veranstaltung.

Quelle: Krischan Orth

Großbeeren. Am Dienstag hat die örtliche FDP-Fraktion Großbeerener Unternehmer in die Alte Molkerei eingeladen, um über die Möglichkeit der Gründung eines Gewerbevereins für die Gemeinde zu diskutieren. „Wir wollen den Unternehmen im Ort eine stärkerer Stimme geben“, sagte Teja Grzeskowiak, der Fraktionsvorsitzender der FDP.

Um zu erfahren, welche Erfahrungen ein bereits aktiver Gewerbeverein gemacht hat , hatte die FDP Georg Lehrmann nach Großbeeren geholt. Er ist seit zwölf Jahren Vorsitzender des Regionalen Gewerbeverein Stahnsdorf-Kleinmachnow-Teltow. „Ziel des Vereins ist Werbung“, erläuterte er. Es gehe darum, im jeweils eigenen Ort den Bekanntheitsgrad der dort ansässigen Unternehmen zu fördern. Sprachrohr des Vereins ist eine selbstgestaltete Zeitung als Plattform für das heimische Gewerbe.

Eine stärkere Bündelung und Vernetzung örtlicher Unternehmen hält Jan Bartoskzek, Vorsitzender der FDP in Großbeeren, für dringend nötig. Das leitet sich für ihn schon aus der Tatsache ab, dass er keine fehlerfreie Liste mit eingetragenen Unternehmern aus Großbeeren gefunden hat, um diese zu dem Treffen am Dienstag einzuladen.

Die anwesenden Unternehmer waren einer Gründung eines Gewerbevereins gegenüber positiv eingestellt. „So kann man auch gemeinsam gegenüber der Gemeinde auftreten“, sagte Richard Mahnke, der den Edeka-Markt betreibt. Ralf Pächnatz-Löwendorf (FDP), sieht in einem solchen Verein die Chance, die Zusammengehörigkeit im Ort zu stärken und ein „Wir-Gefühl“ zu schaffen. Letztendlich gehe das darum, um die heimische Kaufkraft im Ort zu belassen.

An diesen Punkt knüpften auch die anderen Gewerbetreibenden an. Frank Marquardt leitet ein Unternehmen für Bauelemente. „Man kommt an öffentliche Ausschreibungen gar nicht ran“, sagt der Unternehmer. Aufträge würden stets an auswärtige Unternehmen vergeben. Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bei Hinweisschildern, um sein Geschäft auszuweisen, würden sich als schwierig gestalten. Darin stimmten alle Anwesenden überein. Teja Grzeskowiak hatte zudem die Idee, eine Begrüßungsbroschüre für Neubürger herauszugeben, in der sich auch die Unternehmen vorstellen, um Identifikation und ein Interesse an dem Ort zu wecken. Um die öffentliche Resonanz zu steigern, schlug Lehrmann den Großbeerenern vor, Veranstaltungen, wie etwa einen Adventsmarkt zu machen. Ob sich die Unternehmer jetzt zu einem Verein zusammenfinden werden, steht noch nicht endgültig fest.

Von Krischan Orth

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