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Glasfaser ergänzt Kupferleitung

Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow Glasfaser ergänzt Kupferleitung

Wer Pech hatte, musste sich in Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow bisher mit einer extrem langsamen Internetverbindung herumschlagen. Bis zum Jahresende will die Telekom einen Großteil der Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Wegen der großen Nachfrage investiert das Unternehmen ins Netz.

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Uwe Klawitter (M.) zeigt Bürgermeister Klaus Rocher (l.) und Clemens Wudel die neue Glasfaser, die schlanker als die Kupferleitung (l.) ist.

Quelle: Christa Zielke

Rangsdorf. Clemens Wudel lebt gerne in Rangsdorf. Nur die Sache mit der Datenübertragung war dem Programmierer und Internetunternehmer immer zuwider. Als sachkundiger Einwohner im Bauausschuss hat er immer wieder auf das Problem hingewiesen.

Seine Bemühungen hatten Erfolg. Bis zum Jahresende baut die Deutsche Telekom das Netz in Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow aus. Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und bis zu 40 MBit/s beim Upload sollen dann möglich sein. Schon seit Juni lässt das Unternehmen in den Orten Glasfaserkabel vergraben und graue Kästen aufstellen. In diesen sogenannten Vermittlungsstellen läuft die Technik zusammen.
„Durch diesen digitalen Standortvorteil wird Rangsdorf als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver“, sagt Bürgermeister Klaus Rocher (FDP).

Bislang galt die Gemeinde internettechnisch als erschlossen, doch die 2 MBit/s, die vom Land gefördert wurden, reichen heute längst nicht mehr, wenn man nicht nur E-Mails schreiben, sondern über das Internet telefonieren oder fernsehen möchte.

Riesige Nachfrage

„Wir haben eine riesige Nachfrage“, sagt Uwe Klawitter, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Deshalb hat sich das Unternehmen entschlossen, ohne Fördergeld ins Netz zu investieren. „Rangsdorf ist so attraktiv, dass wir unsere eigenen Mittel einsetzen“, sagt Klawitter. Die neuen Glasfaserkabel haben gegenüber den Kupferleitungen den Vorteil, dass das Signal bei einer größeren Entfernung vom Kabelverzweiger nicht schwächer wird.

Einige weiße Flecken wird es in Rangsdorf, Groß Machnow und Klein Kienitz nach wie vor geben, doch auch dort können Anwohner schnelles Internet bekommen. Die Telekom bietet Hybridanschlüsse an, die neben den Kupferleitungen auch das LTE-Mobilfunknetz nutzen. Dann sind ebenfalls bis zu 100 MBit/s möglich. Auch die bisherigen Kupferleitungen werden ertüchtigt. Das Vectoring-Verfahren beseitigt elektromagnetische Störungen. Dennoch gilt: Je weiter man vom Verteilerkasten entfernt wohnt, umso langsamer ist die Internetverbindung

Info: Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife erfährt man unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland

Von Christian Zielke

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