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Teltow-Fläming Glatte Piste für Markendorf
Lokales Teltow-Fläming Glatte Piste für Markendorf
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13:14 06.03.2016
Bislang endet die Bitumen-Schicht der B 115 am Ortseingang Markendorf. Noch 2016 soll die Fahrbahn durch den Ort erneuert werden. Quelle: Peter Degener
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Markendorf

Bislang endet am westlichen Ortseingang von Markendorf die glatte Fahrbahn der Bundesstraße 115 abrupt. Durch den größten Teil des Jüterboger Ortsteils zieht sich eine Kleinpflasterdecke, die unter permanentem Schwerlastverkehr stark gelitten hat. Für die Anwohner bedeutete diese Fahrbahn vor allem eine andauernde Lärmbelästigung. Noch in diesem Jahr soll sich das ändern. Der Landesbetrieb Straßenwesen will im zweiten Halbjahr 2016 auf knapp 800 Meter Länge die Fahrbahn innerhalb des Ortes erneuern und dabei durch eine Bitumenschicht ersetzen.

Bund zahlt den Ausbau fast komplett

Die Maßnahme war ursprünglich schon für das Jahr 2015 vorgesehen. Jetzt wurde eine Vereinbarung zwischen Landesbetrieb und Stadt geschlossen, welche sogar an die Bundesstraße angrenzende Gehwege im Ort, eine Bushaltestelle sowie die Ortseingänge mit einschließt. Die Kosten in Höhe von 600 000 Euro werden fast vollständig vom Bund übernommen, teilte der Landesbetrieb mit.

Neben der Fahrbahnerneuerung werden künftig Fahrbahnteiler an den Ortseingängen errichtet, um den Verkehr abzubremsen. Am westlichen Ortseingang wird die Verkehrsinsel als Querungshilfe ausgeführt. Für die Bushaltestelle am Abzweig nach Fröhden soll auf der nördlichen Straßenseite erstmals ein Wartebereich für Fahrgäste geschaffen werden.

Dunkler Asphalt auf 7,50 Meter Breite

Das künftige Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt: dunkler Asphalt auf 7,50 Meter Breite, daneben an beiden Straßenrändern 50 Zentimeter breite Ablaufrinnen. Für diese Randstreifen soll ein Teil der alten Pflastersteine wiederverwendet werden.

Weil im Zuge der Fahrbahnerneuerung auch die Natursteinborde begradigt werden, ist auch ein rund 200 Meter langer Gehweg auf der Südseite der Straße von den Bauarbeiten betroffen.

Eberhard Mertens, Bauausschuss-Vorsitzender, beruhigt die Anwohner: Es gibt keine Straßenbaubeiträge. Quelle: MAZ

Die Anlieger des holprigen Plattenwegs dürfen aber beruhigt sein, wie der Stadtverordnete und Bauausschussvorsitzende Eberhard Mertens (Vereinigte Fraktion) bei einer Beratung der Stadtverordneten sagte: „Die Veränderungen der Borde machen es erforderlich, dass der Gehweg angepasst wird. Das gilt als Reparaturmaßnahme. Weil die Stadt nicht der Verursacher dieser Instandsetzung ist, müssen die Anlieger nichts zahlen.“

Auf die Stadt Jüterbog kommen laut Bauamtsleiterin Kira Wenngatz nur wenige Kosten für diese „Qualifizierung der Gehwege“ zu. Die Stadt trägt nur die Materialkosten für das Betonsteinpflaster für rund 10 600 Euro. Für weitere 1500 Euro muss punktuell die Beleuchtung angepasst werden, um den Vorschriften für die Fahrbahnteiler an den Ortsausgängen nachzukommen. Der entsprechende Vertrag über diese Kostenübernahme zwischen dem Landesbetrieb und der Stadt wurde Ende Februar einstimmig von den Stadtverordneten beschlossen.

Der Landesbetrieb Straßenwesen plant eine halbseitige Ausführung der Maßnahme, so dass für die Dauer der Bauarbeiten eine Ampel im Ort installiert wird. An den Ortseingängen sollen während der Herstellung der Fahrbahnteiler Behelfsumfahrungen installiert werden.

Von Peter Degener

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