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Teltow-Fläming Gleichmäßige Verteilung
Lokales Teltow-Fläming Gleichmäßige Verteilung
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02:15 22.10.2017
Die Kita „Rundbau“ in Luckenwalde bekommt einen Bundeszuschuss für die Errichtung eines Anbaus. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Das Geld geht durch viele Hände bis es an seinem Ziel ankommt. So verteilt der Bund Mittel aus seinem Investitionsprogramm zur Kinderbetreuungsfinanzierung an die einzelnen Bundesländer. Deren Jugendministerien erarbeiten dafür Förderrichtlinien und verteilen das ihnen zugeteilte Geld an die Landkreise. Und die wiederum haben darüber zu entscheiden, welche Kitas letztendlich damit gefördert werden.

Nachfrage höher als die bereitgestellten Mittel

Keine leichte Aufgabe, denn die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot. So stehen dem Kreis Teltow-Fläming für die Jahre 2017 bis 2020 aller Voraussicht nach 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Aus seinen Gemeinden kamen aber Anträge in Höhe von 15 Millionen Euro. „Aktuell liegen zehn Anträge vor aus sieben Kommunen zur Schaffung von insgesamt 744 Betreuungsplätzen im Altersbereich unter sechs Jahren“, berichtete die Erste Beigeordnete und Sozialdezernentin Kirsten Gurske (Linke). Der Antrag der Gemeinde Großbeeren, sollte nicht votiert werden, da dieser nach Rücksprache mit der Gemeinde dem Landesinvestitionsplan zugeordnet wurde. „Wir sind angehalten, vorrangig Maßnahmen zu berücksichtigen, die befristete Ausnahmen beseitigen“, so Kirsten Gurske. Mit solchen Ausnahmegenehmigungen werden in einigen Kitas mehr Kinder betreut als eigentlich zugelassen.

Dringendster Bedarf in Ludwigsfelde, Luckenwalde und Jüterbog

Der dringendste Bedarf herrscht laut Kreis-Jugendamt in Ludwigsfelde, Luckenwalde und Jüterbog. Dort gibt es derzeit keine Platzreserven, aber einen steigenden Bedarf an Plätzen.

In der Prioritätenliste folgt die Stadt Trebbin. Dort gebe es zwar noch geringe Reserven, aber einen steigenden Bedarf. Den stellt man auch in den Gemeinden Nuthe-Urstromtal und Am Mellensee fest, auch wenn es dort noch einige Platzreserven gibt. So einigte sich der Jugendhilfeausschuss am Mittwochabend darauf, nicht auf Prioritäten zu achten, sondern alle sieben Kitas gleichermaßen mit je 313 757 Euro zu beachten.

Jüterbog geht leer aus, bekommt aber Landesmittel

Dabei geht die Stadt Jüterbog allerdings leer aus, weil sie schon vom Investitionsprogramm des Landes mit 682 000 Euro bedacht wird. „Es geht hier vor allem um Anteilsgerechtigkeit bei der Fördermittelvergabe“, sagte Kirsten Gurske.

Bevor das Geld aber wirklich dort ankommt, wie es sich der Jugendhilfeausschuss vorstellt, muss noch der Kreistag seinem Vorschlag folgen, dann müssen die Gemeinden die entsprechenden Anträge bis spätestens 31. März 2018 bei er Landesinvestitionsbank stellen. Wer unberücksichtigt geblieben ist, habe bei kommenden Förderungen oder bei der Ausschüttung von Restmitteln eine Chance, sagte Gurske, und müsse sich dafür nicht erneut beim Kreis bewerben.

Von Hartmut F. Reck

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