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Gold mit Eichenlaub für Heinz-Uwe Kisser

70-jähriger Thyrower beendet nach 50 Spenden seinen Einsatz als Lebensretter Gold mit Eichenlaub für Heinz-Uwe Kisser

Das DRK ehrte am Samstag seine unermüdlichsten Blutspender aus dem Nordteil des Kreisverbandsgebiets Fläming-Spreewald. Nach Kallinchen eingeladen waren 174 Männer und Frauen, die mindestens 50- (125 Spender) oder 75-mal (49 Spender) ihren Lebenssaft für andere Menschen bereitgestellt haben.

KALLINCHEN. .

Es zeigte sich, dass mancher Blutspender sich auch auf anderen Feldern ehrenamtlich engagiert. Wie Justus Stenner aus Dahlewitz, der der Regenbogen-Musik- und Kunstschule Blankenfelde und dem Verein Hilfs-Waise aus Rangsdorf unter die Arme greift. Er hat bereits mehr als 50 Termine bei der Blutspende wahrgenommen. Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Fläming-Spreewald, Harald-Albert Swik, moderierte die Festveranstaltung im „Alten Krug“, die neben den persönlichen Auszeichnungen mit Ehrennadel, Urkunde und Präsent auch energiegeladene Kulturschaffende aus der Region bereithielt.

Swik hatte viele Zahlen parat, die den Kreisverband als besonders stark charakterisieren. Im Jahr 2012 wurden bei 344 Terminen im Verbandsgebiet 18 114 Blutspenden abgegeben. Besonders erfreulich: Es gab 1328 Erstspender. Der Nachwuchs ist wichtig, da nur bis zu einem bestimmten Alter gespendet werden darf. Bedenkt man, dass in Deutschland 3,4 Prozent der Bevölkerung Blut spendet, wird der hohe Anteil unter den hiesigen Einwohnern deutlich. Wer älter als 18 und jünger als 71 Jahre ist, darf Blut spenden, Frauen viermal, Männer sechs Mal im Jahr. Ein halber Liter des roten Lebenssafts wird dabei „abgezapft“.

Heutzutage könnten sich Spender wie Empfänger sicher sein, dass das Blut nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gewonnen, konserviert und gelagert würde, versicherte Swik. Nach Dankesworten an die Erschienenen von Dietmar Bacher, DRK-Kreispräsident, und Wolfgang Strübing, DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, gewannen „René und Schenk“, zwei gebürtige Ludwigsfelder mit derzeitigem Wohnsitz Berlin, musikalisch, tänzerisch und kabarettistisch die Herzen des Publikums. Die namentliche Auszeichnung begann mit den 50er-Jubilaren. Die Geehrten stammen aus den Landkreisen Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Potsdam-Mittelmark. Zu ihnen gehörte auch Heinz-Uwe Kisser, der seine Zeit als Blutspender mit einer Ehrennadel in Gold mit Eichenlaub für die 50. Blutspende beendet: Der Thyrower wird 71 Jahre alt.

Auch Jörg Blunk und Silvio Fischer aus Blankenfelde, letzterer bekannt durch seine Arbeit im Museum des Teltow, wurden dafür ausgezeichnet. Über Ehrennadel und Urkunde für 75 Blutspenden freuten sich unter anderem Veronika Schnittler aus Kummersdorf-Gut und Manfred Schiemanz aus Kummersdorf-Alexanderdorf.

Die Verantwortung und der persönliche Einsatz, den die Ausgezeichneten für ihre Mitmenschen übernehmen, sind nicht hoch genug zu würdigen. Das gemeinsame festliche Essen war eine weitere nette Geste des DRK dafür. (Von Andrea von Fournier)

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