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Teltow-Fläming Golfschlag zum Glück
Lokales Teltow-Fläming Golfschlag zum Glück
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10:39 24.08.2017
Hier spielt der Chef auch selbst: Der Leiter der Golf-Range Großbeeren, Sven Geißler, beim Abschlag auf „seiner“ Anlage. Quelle: Privat
Großbeeren

Golfen für jedermann und Golfen für Könner – die Golf-Range in Großbeeren bietet am kommenden Wochenende beides. Am Sonnabend steht der nächste Termin aus der Turnier-Serie des Autohauses Riller und Schnauck an. Dann geht es an der Bahn 8 wieder einmal um Geschick und Glück. Wer es schafft, den Golfball beim Abschlag direkt ins Loch zu bugsieren, kann ein neues Auto mit nach Hause nehmen. Diesmal ist es ein Mini Cooper Clubman aus dem Hause Riller und Schnauck; gesponsert wird der Preis wieder von der Firma Reischer CRM Consultants. Sven Geißler, Leiter der Golf-Anblage in Großbeeren, ist mit dem Verlauf der diesjährigen Turnier-Serie mit durchschnittlich jeweils 190 Teilnehmern wieder sehr zufrieden. „Der Zuspruch unserer Mitglieder und Gäste ist ungebrochen – jetzt muss nur noch das Auto an der Bahn 8 gewonnen werden.“

Mit den direkt eingelochten Abschlägen ist es eben so eine Sache. „Wir hatten in diesem Jahr bereits zwei Hole-in-one bei anderen Turnieren. Leider gab es dafür kein Auto und es war nicht an Bahn 8“, berichtet Geißler. Ein Spieler habe es am 10. August geschafft, an der 140 Meter langen Bahn 4 ein Ass zu schlagen. „Exakt an demselben Tag vor acht Jahren ist ihm dieses Kunststück bereits an Bahn 3 während eines Turniers gelungen. Ich halte den Herrn für einen heißen Kandidaten, das Auto irgendwann abzuräumen“, sagt Geißler.

Faire Chance für die Spieler

Doch bei den Riller-und-Schnauck-Golf-Turnieren ist dieses Kunststück an der Bahn 8 bislang niemandem gelungen. „Einige Abschläge gehen dicht am Loch vorbei, das erzählen mir unsere Beobachter, die das mögliche Hole-in-one bezeugen müssten“, berichtet Geißler. Es sei allerdings auch ein wenig von der Laune seines Greenkeepers abhängig, der die Fahnenposition auf dem Grün festlegt. „Bei den Riller-und-Schnauck-Turnieren versuchen wir aber immer, den Spielern eine faire Chance einzuräumen“, sagt Geißler.

Die Anmeldung zum Turnier wird immer 14 Tage vor dem eigentlichen Termin geöffnet. Wie Sven Geißler berichtet, kann man sich bis zwei Tage vor dem Turnier anmelden. „Wir versuchen immer, eine größtmögliche Zahl an Teilnehmern mitzunehmen, daher ist die Chance, auch von der Warteliste ins Turnier zu rutschen, ziemlich groß“, sagt Geißler.

Der Glückspilz kann sich aber nicht nur über einen neuen Wagen freuen, er muss auch eine Runde ausgeben. Bei einem Hole-in-one lädt man normalerweise seine Mitspieler ein – bei einem Turnier jedoch alle Teilnehmer. „Damit das die Kosten nicht sprengt, gibt es dafür mittlerweile Versicherungen, die die Getränke-Runde übernehmen“, weiß Geißler.

Premiere für den „Birdie-Pott“

Beim Turnier wird auch ein „Birdie-Pott“ ausgespielt. „Jeder Spieler sollte fünf Euro zusätzlich bezahlen und bekommt für ein Birdie an einem unserer Par-3-Bahnen ein Dutzend Golfbälle, bei zwei Birdies zwei dutzend Bälle und soweiter“, sagt Geißler. Die Einnahmen aus der Aktion gehen an den Verein Kinderschutzengel aus Berlin-Lichterfelde, der sich mit speziell ausgebildeten Therapie-Hunden um kranke Kinder kümmert. Der Turnier-Abend soll mit einer kleinen Party samt DJ und Cocktails enden.

Am Sonntag steigt das Sommerfest. Dann gibt es kostenfreie Schnupperkurse für Interessierte, doppelte Ballmenge am Ballautomaten, Kinderbetreuung und Ponyreiten. „Und nachmittags bieten wir professionelles Golf, wenn unsere Golflehrer zum Schaukampf antreten“, sagt Geißler. Eine Tombola mit attraktiven Preise und eine Versteigerung besonderer Preise gibt es ebenfalls. Auch die Einnahmen daraus sollen dem Verein Kinderschutztengel zugute kommen.

Anmeldung zum Turnier und weitere Informationen: www.golfrange.de

Von Ekkehard Freytag

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