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Teltow-Fläming Brennender Lkw-Auflieger sorgt für Stau
Lokales Teltow-Fläming Brennender Lkw-Auflieger sorgt für Stau
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18:53 10.09.2018
Die Bergung der Aufliegerreste dauerte bis Montagmittag. Quelle: aireye
Ludwigsfelde

Ein Lasterbrand auf dem Berliner Autobahn-Südring zwischen Genshagen und Ludwigsfelde Ost sorgte zum Start in die neue Berufswoche für stundenlange Staus im Raum Ludwigsfelde/Großbeeren. In letzter Minute hatte der Fahrer eines polnischen Lastzuges am Montagfrüh gegen 4.30 Uhr seine Zugmaschine vom brennenden Auflieger abkoppeln können. Der ging dann in Flammen auf. Ludwigsfelder Feuerwehrleute und Kameraden der Nachbarorte löschten den brennenden Sattelzug.

Flammen schlugen heftig aus

Die Flammen schlugen ungewöhnlich heftig aus dem Anhänger. Obwohl der Fahrer des Unglückslasters schnell reagierte, wurde der Schaden ungewöhnlich groß: Das brennende Wrack stand genau unter einer der nagelneuen Schilderbrücken. Mit der Extremtemperatur wurde auch sie Opfer der Flammen. Noch bevor Einsatzkräfte die Ladepapiere studieren konnten, ahnten Spezialisten, dass Aluminium im Spiel war. Das bestätigte sich später. Aluminium erzeugt bei Feuer enorm hohe Temperaturen und ist in den transportierten Mengen schwierig zu löschen. Die Bergung schien für das beauftragte Unternehmen ein fast unlösbares Problem. Der Auflieger-Rest musste auf einem Tieflader geparkt werden; das dauerte bis 10.30 Uhr. Danach begann das Abfahren der Ladungsreste. Gegen Mittag war die Brandstelle zwar geräumt, aber der Landesbetrieb Straßenwesen sperrte die rechte Spur wegen der zerstörten Fahrbahn und des Autobahnschilds weiter.

Hoher Sachschaden

Experten beziffern die Instandsetzung für das Autobahnschild mit 300 Euro je Quadratmeter. So kämen für die verbrannte Fläche rund 10.000 Euro zum Tragen. Noch ist allerdings unklar, in welchem Umfang die vor wenigen Wochen aufgestellte Schilderbrücke erneuert werden muss. Das prüfen jetzt Sachverständige. Auf die hohe Hitzeeinwirkung eines brennenden Anhängers mit Aluminiumladung seien solche Schilderbrücken jedenfalls nicht ausgelegt, hieß es dazu am Montag.

Gravierende Auswirkungen

Weil dieser Autobahn-Abschnitt wegen Leitplanken-Erneuerung in beide Richtungen zurzeit ohnehin nur zweispurig befahren wird, wirkte sich die Havarie im Montagmorgenverkehr gravierend aus mit teils stundenlangen Staus auf Umleitungsstrecken: Die B 101 Richtung Berlin ist wegen Fahrbahnerneuerung auch Baustellen-Strecke, die Auffahrt zur Märkischen Alle im GVZ ist noch bis Ende Oktober gesperrt. Zum Teil müssen Berlin-Pendler dort jeden Morgen bis 35 Minuten mehr planen. Wer vom Montag-Stau rechtzeitig erfahren hatte und schon in Rangsdorf Richtung Potsdam abfuhr, der bekam die Einschränkung auch auf der L 76 von Mahlow Richtung Großbeeren zu spüren. Denn die ist zurzeit schon stärker frequentiert als üblich, weil die Birkholzer Straße zwischen Diedersdorf und Mahlow derzeit nur halbseitig befahrbar ist.

Empfehlung vom Ordnungsamtsleiter

Am klügsten beraten ist man im Moment, so der Großbeerener Ordnungsamtsleiter und Wehrleiter Lothar Schwarz, von Groß- nach Neubeeren und dort auf die L 40 Richtung Potsdam oder Berlin zu fahren. Ähnlich sieht das der Siethener Ike Blauhut. Er empfiehlt Pendlern aus dem Südkreis Teltow-Fläming in Ludwigsfelde von der B 101 abzufahren und über Löwenbruch, Groß- und Neubeeren über die L 40 Richtung Westen und Norden zu kommen.

Von Jutta Abromeit

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