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Großbeeren befragt Senioren

Gemeinde erneuert Angebote Großbeeren befragt Senioren

Die Gemeinde Großbeeren will ihre Angebote für Senioren neu strukturieren. Dazu verschickt sie nun Fragebögen an alle Einwohner über 55 Jahren, in denen diese ihre Lebenssituation beschreiben und ihre Wünsche äußern können.

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Quelle: Abormeit

Großbeeren. Seit Oktober 2015 ist in Großbeeren die Stelle eines Sozialarbeiters für die Seniorenbetreuung vakant. Zuletzt leitete die Kleinbeerenerin Elvira Frase die Betreuung der Rentner im Ort. Nun ist Frase nach 22jähriger Tätigkeit in den Ruhestand gegangen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit bildete bisher der Rentnertreff. In der Begegnungsstätte wurde Mittagessen gereicht, und er war zugleich ein Ort zahlreicher Veranstaltungen.

Dies bot den Fraktionen Anlass, sich grundsätzlich über die Frage der Seniorenarbeit in Großbeeren Gedanken zu machen. Mit der Ausschreibung erhoffen sich die Gemeindevertreter eine verstärkte fachliche Betreuung in der Seniorenarbeit. Ziel solle die stärkere Vernetzung der Angebote sein. Um der Stelle ein inhaltliches Profil zu geben, waren alle Fraktionen bis um Ende des Jahres aufgerufen, Stellung zur Seniorenarbeit zu nehmen.

Das jetzt vorliegende Ergebnis ist ein kurzer Fragebogen, den die Verwaltung jetzt ausgearbeitet hat. Dieser Fragenkatalog soll die Belange und Wünsche der Senioren in Großbeeren und seinen Ortsteilen klären. Dazu geht bei jedem Einwohner der Gemeinde ab dem 55. Lebensjahr der Fragebogen ein. Diese Altersgrenze wurde im Sinne der Nachhaltigkeit neu ausgerichteten Seniorenarbeit im Ort bewusst gewählt, wie es im Begleitschreiben des Bürgermeisters heißt. Die angeschriebenen Einwohner können Fragen zu ihrer aktuellen Wohnsituation und dem Freizeitangebot beantworten, und anonym an die Verwaltung zurücksenden.

Ziel der Gemeindevertreter ist es, mit Hilfe der erhobenen Daten ein Konzept für die zukünftige Stelle zu erarbeiten, die Wünsche der Senioren aufzunehmen, und bisherige Angebote kritisch unter die Lupe zu nehmen. Auf dem Fragebogen ausdrücklich verzeichnet ist der Aufruf, sich in einen neu zu gründenden Seniorenbeirat einzubringen. Über ein solches Gremium, das die Interessen der Senioren nach außen und gegenüber den Gremium der Kommune vertritt, verfügt die Gemeinde bisher nicht.

Die Gemeindevertreter rechnen damit, dass etwa zehn bis 15 Prozent der angeschriebenen Senioren antworten. Rund 3000 Exemplare des Fragebogens werden an die entsprechenden Haushalte verschickt. Der Umfragebogen ist neben einem Grußwort des Bürgermeisters mit einem freien Rückumschlag versehen, um den Befragten keine zusätzlichen Kosten aufzubürden.

Die Verwaltung rechnet für die Umfrage mit Kosten von etwa 5000 Euro.

Von Krischan Orth

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