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Großbeeren Consortium Duelli musiziert in der Schinkelkirche
Lokales Teltow-Fläming Großbeeren Consortium Duelli musiziert in der Schinkelkirche
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06:21 25.02.2019
Saxofonist Jens Bodenburg und Bassist Ronald Gottschling (r.) musizierten als Consortium Duelli in der Schinkelkirche in Großbeeren. Quelle: Marina Ujlaki
Großbeeren

In seiner ungewohnten Zusammensetzung von Saxofon und Elektro-Bass hat das Consortium Duelli am Sonnabend ein besonderes Konzert in der Schinkelkirche in Großbeeren gegeben. Und so begrüßte Kirchenmusikerin Dorothea Minke von der evangelischen Kirchengemeinde die Gäste mit dem Versprechen: „Sie werden abwechslungsreiche Musik aus verschiedenen Zeiten hören und sind sicher neugierig, wie Barock mit diesen Instrumenten klingen mag.“

Ein Bassist und ein Saxofonist

Bassist Ronald Gottschling und Saxofonist Jens Bodenburg verbinden ganz bewusst Barock- und Renaissancemusik mit modernen Attributen aus Rock, Jazz, Funk, Elektro. Das liegt sicher auch an ihren musikalischen Wurzeln. Während Gottschling als Mitglied der Jazzinitiative Potsdam unter anderem auch verschiedenen Randerscheinungen des Jazz Gehör verschaffen möchte, kommt sein Musikerkollege, der Wahlberliner Jens Bodenburg, aus dem Rock’n’Roll, Swing und Free Jazz. Das Spektrum ihres Programms reichte daher auch am Samstag von ruhig und besinnlich bis laut und kraftvoll. Zur Einstimmung spielte das Duo „einige Kleinigkeiten aus der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts“ zum Beispiel ein Liebeslied von Orlando di Lasso, einem der bedeutendsten Renaissance-Komponisten, und ein Stück von Michael Praetorius.

Folk- und Weltmusik sowie Klassik

Dann gab es jüngere Folk- und Weltmusik sowie alte Klassik im Wechsel, wobei sich die Jazz Affinität der beiden Künstler durch alle Interpretationen zog. Ob Bach-Inventionen, Bearbeitungen aus dem „Notenbuch für Anna Magdalena Bach“ oder barocke Suiten des englischen Komponisten Henry Purcell – mit hellem Tenorsaxofon oder mächtigem Bass-Saxofon sowie Bassgitarre präsentierten sie ehrwürdige Kompositionen in neuem, modernen Gewand.

Bach und Jazz

Dass Werke von Johann Sebastian Bach und Jazz sich gut vertragen, überraschte indes niemanden. Schon Benny Goodmann entdeckte in den 1930er Jahren Barockmusik für den Jazz und das Musikgenie Bach strahlt auch noch heute für zeitgenössische Musiker eine große Anziehungskraft aus.

Viel Anklang

Beim Großbeerener Publikum fand das Consortium Duelli mit seiner Interpretation viel Anklang. Mit einer Zugabe aus bekannten Stücken wie dem Latin-Klassiker „Tico Tico“ und dem durch Louis Armstrong unsterblichen gewordenen Song „What a wonderful world“ bedankte sich das Duo bei seinen Zuhörern in der Schinkelkirche. „Was für ein schöner Ausklang an so einem schönen Vorfrühlingsabend“, sagte auch Kirchenmusikerin Dorothea Minke.

Von Marina Ujlaki

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