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Großbeeren Häftling in JVA Heidering bei Attacke schwer verletzt
Lokales Teltow-Fläming Großbeeren Häftling in JVA Heidering bei Attacke schwer verletzt
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00:20 13.02.2019
Die JVA Heidering Quelle: Marc Tirl/dpa
Großbeeren

Nach der Attacke auf einen 39-jährigen Häftling Im Gefängnis Heidering in Großbeeren am Donnerstag hat die Berliner CDU den dortigen Justizsenator scharf angegriffen. Das Vertrauen in Dirk Behrendt (Grüne) schwinde, erklärte Sven Rissmann, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, nach Angaben des RBB am Sonnabend. Die JVA Heidering ist ein vom Land Berlin betriebenes Gefängnis, das sich auf dem Gebiet der Gemeinde Großbeeren in Brandenburg befindet.

Opfer am Freitaq operiert

Dort war am Donnerstag ein Inhaftierter von Mitgefangenen zusammengeschlagen und schwer verletzt worden. Der 39-Jährige wurde am Freitag operiert, teilte der Berliner Justizsprecher Sebastian Brux mit. Er sei nicht in Lebensgefahr. Gegen fünf Insassen werde wegen schwerer Körperverletzung und Gefangenenmeuterei ermittelt. Der Hauptverdächtige sei in die Sicherungsstation in Berlin-Tegel verlegt worden.

Justizbedienstete hätten durch ihr schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindert, ließ Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) mitteilen.

39-Jähriger wurde auf dem Hof angegriffen und geschlagen

Nach Angaben des Justizsprechers hatte ein Gefangener auf einem Gefängnishof den 39-Jährigen mit Schlägen gegen den Kopf attackiert und auch nicht von ihm abgelassen, als dieser am Boden lag. Er soll das Opfer weiter geschlagen und auch getreten haben. Vier weitere Gefangene hätten sich beteiligt. Die Angreifer riefen laut Sprecher «Allahu Akbar» («Gott ist groß») und forderten andere Gefangene auf, mitzumachen.

Allahu-Akbar-Rufe waren wohl Provokation

Die Gefangenen aus Russland, Kasachstan und Lettland, die Haftstrafen wegen Diebstahls mit Waffen oder Raubes absitzen, seien bislang nicht als Islamisten aufgefallen. „Die Rufe werden als Provokation gewertet“, so der Sprecher. Möglicherweise sei es um Drogen gegangen.

16 Beamte stoppten den Angriff

Ein Beamter setzte sich laut Angaben schützend auf das Opfer russischer Herkunft. Als der Hauptverdächtige gefesselt werden sollte, hätten die anderen Angreifer versucht, ihn wegzuziehen. 16 Beamte hätten die Attacke aufgelöst. Einer von ihnen erlitt leichte Verletzungen, konnte aber seinen Dienst fortsetzen.

Von MAZonline

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