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Großbeeren Kita Sterntaler feiert 20-jähriges Bestehen
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18:03 07.02.2019
Das Team der Großbeerener Kita Sterntaler Quelle: Marina Ujlaki
Großbeeren

Im Foyer künden roségoldene Party-Girlanden und ein dekorativer Berg mit bunten Geschenkpäckchen davon, dass die Kita „Sterntaler“ in Großbeeren einen Grund zum Feiern hat.

„Happy Birthday“ und eine große „20“ prangen am Eingang. Die „Eltern-Initiativ-Kindertagesstätte des Sterntaler e.V.“ startete 1999 und besteht in diesem Jahr seit 20 Jahren. Für die Kita wurde damals extra ein Haus gebaut, in dem sie nach einigen Auf- und Umbauten immer noch daheim ist. Mit Garten neben einem freien Feld, unweit der Schule und trotzdem nur zehn Spazierminuten vom Wald entfernt, liegt die Einrichtung ideal.

Gegenwärtig betreit die Kita 97 Kinder

Gegenwärtig werden hier 97 Mädchen und Jungen im Alter zwischen ein und zehn Jahren von zwölf Erziehern betreut. Das Essen für die Kleinen bereitet Köchin Andrea Janke täglich aus frischen Zutaten selbst zu. Träger der Kindertagesstätte ist heute wie damals der Sterntaler e.V. Einige Eltern hatten 1998 den Verein gegründet, um für ihre Kinder eine pädagogische Alternative zu bestehenden Angeboten in Großbeeren zu schaffen. Dass dies eine große Verantwortung ist, war ihnen sehr wohl bewusst. Von Beginn an setzten sie deshalb auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Eltern. Dieses Engagement gilt unverändert als Chance und Verpflichtung für alle Väter und Mütter, deren Kinder die Einrichtung besuchen. Und das Klima stimmt noch immer.

Christiane Galajda (li) und Karin Dreeßen (re) betreuen die "Schlauen Füchse" der Vorschulgruppe Quelle: Marina Ujlaki

Im ersten Jahr übernahm Rüdiger Jänicke die Leitung der Einrichtung. Seitdem hält Rüdi, wie die Kinder ihn nennen, der Einrichtung die Treue. Als Mann bildet er unter den Erzieherinnen meist die Ausnahme. Als Leiter hat er großen Anteil am pädagogischen Niveau, an der Zuverlässigkeit und Kontinuität der Arbeit der Kita. Für Jänicke, der mittlerweile zusätzlich eine Ausbildung als Kitafachwirt und Elternberater absolviert hat, ist es unverändert der Traumberuf. „Auch in unserer modernen Welt mit ihren rasanten Veränderungen haben die Kleinen die gleichen, ganz einfachen Grundbedürfnisse nach Versorgung, Sicherheit und Liebe“, sagt er. „Dem globalen Wandel müssen wir uns stellen, die Welt verstehen und den Kindern zeigen, wie sie sich in ihr zurecht finden.“ Dabei ist für den Pädagogen die Arbeit mit den Eltern mindestens genauso wichtig. „Die Kinder sind im Kindergarten das geringste Problem. Eltern haben oft das Gefühl, dass sie nicht genügend Autorität besitzen oder fürchten, dass ihr Kind sie ablehnt. Aber wenn Eltern ängstlich, nicht entscheidungsfähig sind, dann spüren die Kinder diese Schwäche. Sie fühlen sich schutzlos und werden ebenfalls unsicher.“

Enges Verhältnis zu den Eltern

Auch das gehört zur verantwortungsvollen Arbeit der Erzieher: Mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen gehen sie auf die Eltern zu. „Wir haben ein sehr enges Verhältnis zu den Müttern und Vätern unserer Kinder, die Kommunikation läuft gut“, schätzt Rüdiger Jänicke ein.

Was aus ihren Schützlingen geworden ist, erfahren die Pädagogen beispielsweise, wenn die Ehemaligen zu Besuch kommen. Nach zwei Jahrzehnten sind die ersten Kita-Kinder mittlerweile junge Erwachsene. Und zur großen Gartenparty am 27. Mai werden sie alle dabei sein: Ehemalige, Kita-Kinder von heute, Eltern, Freude und Erzieher.

Vor einigen Tagen haben die Mädchen und Jungen in ihrer Kita schon mal eine Geburtstagsparty gefeiert. Trotzdem freuen alle Beteiligten schon heute auf die große gemeinsame Sommer-Jubiläumsfeier im Garten. „Auch wenn unsere ehemaligen Kitakinder dann als ernsthafte oder coole Erwachsene zu uns kommen: Nach zehn Minuten ist sicher wieder alles wie früher. Einmal Sterntaler, immer Sterntaler“, meint Rüdiger Jänicke. Er spricht da aus Erfahrung.

Von Marina Ujlaki

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