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Großbeeren Neubau auf der anderen Straßenseite
Lokales Teltow-Fläming Großbeeren Neubau auf der anderen Straßenseite
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05:53 30.06.2018
Die denkmalgeschützte Otfried-Preußler-Schule Großbeeren. Quelle: Foto: Abromeit
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Großbeeren

Der Schulerweiterungsbau für den Zuzugsort Großbeeren mit acht Klassenräumen und einem großen Lehrerzimmer wird nicht wie bisher geplant auf den jetzigen Parkplatz der Otfried-Preußler-Schule gestellt. Er soll gegenüber auf der anderen Seite der Berliner Straße gebaut werden, wo bisher Schulparkplätze vorgesehen waren. Diesen Grundsatzbeschluss fassten die Gemeindevertreter am Donnerstagabend einstimmig. Damit wird der Modulbau auf dem Grundstück mit den Hausnummern 7-9 errichtet.

Einen Fakt, der für viele im Saal neu war, der jedoch den Vorschlag aus der Verwaltung und letztlich die Entscheidung lenkte, verkündete Bauamtsleiter Lutz Ritter während der Diskussion fast beiläufig: Das Gebäude der Preußler-Schule steht seit wenigen Monaten unter Denkmalschutz. Damit wäre die Realisierung des Vorhabens am ursprünglichen Standort deutlich schwieriger geworden. Ein Termin mit der Unteren Denkmalschutzbehörde stehe am 12. Juli bevor, so Ritter.

Mit der neuen Variante spart die Gemeinde den Parkplatzbau

Des weiteren hat Geld den dringend nötigen Erweiterungsbeschluss beeinflusst: Mit der jetzigen Variante braucht die Kommune die rund 250 000 Euro für den Neubau der Parkplätze nicht auszugeben, und die bisherigen können weiter genutzt werden. Die von Dirk Steinhausen (fraktionslos/CDU) gewollte Ergänzung des Beschlusses um einen konkreten Zeitplan war zuvor kollektiv abgelehnt worden.

Der Gemeinderat ist sich einig, dass der Bau zum Schuljahr 2019/20 fertig sein muss. Das sei unbedingt zu halten, so Ritter: „Die Dringlichkeit war vor allem der Grund, warum das Bauamt den Beschluss noch vor der Sommerpause brauchte. Sonst hätten wir wertvolle Wochen verloren“, sagte der Bauamtsleiter.

Auch Eltern- und Schulkonferenz für die Berliner Straße

Und Ritter erklärte, dass nun genau geklärt werden könne, mit welcher Kubatur und mit welchen Abständen der Modulbau auf das schlauchartige Grundstück passt. Gemeindevertreterin Irene Pacholik (Linke) mahnte an, bei den Kosten die Summe für eine Baugrunduntersuchung nicht zu vergessen.

Auch in der Schule selbst war diese neue Standort-Variante favorisiert worden. Die Schulkonferenz hatte einhellig dafür votiert, in der Elternkonferenz war die Entscheidung mit 18 zu drei Stimmen gefallen.

Ampel soll für Überweg versetzt werden

Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Adrian Hepp kommen wegen der Straßenquerung nur die höheren Klassenstufen für dieses Gebäude infrage. „Die Grundschulteilung schließt sich für mich aus. Gibt es denn eine Querungshilfe?“, wollte Hepp wissen. Da bereits eine Ampel in der Nähe ist, sei das nicht möglich, so Ritter. Die Verwaltung wolle sich jedoch bemühen, die Ampel für einen zusätzlichen Fußgängerüberweg zu versetzen. Vielleicht klappe das, erklärte er.

Und der Amtsleiter berichtete aus der Schulkonferenz, dass zwar auch die älteren Schüler meinen, diese Lösung sei nicht optimal. Sie baten aber gleichzeitig, man möge ihnen doch ein bisschen was zutrauen.

Von Jutta Abromeit

Die Unterstufenlehrerin und Erzieherin arbeitete 38 Jahre im Hort „Groß-Bärenkinder“. Der war bis um Umzug in diesem Jahr völlig überlastet.

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