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Großbeerener Cheerleader in Landeswettbewerb

Sport Großbeerener Cheerleader in Landeswettbewerb

Als einzige Mannschaft aus dem Kreis Teltow-Fläming sind die Großbeerener Cheerleader am Sonntag bei der Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg dabei. 30 Mädchen trainieren in der erst im Jahr 2012 gegründeten Gruppe des örtlichen Sportvereins Grün-Weiß.

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Was leicht aussehen soll, muss hart erarbeitet werden – das Cheerleader-Pyramidenbauen. Am schwersten haben es dabei die Untenstehenden.

Großbeeren. Junge Großbeerenerinnen kämpfen am Sonntag in Rostock gegen die Weltklasse – die Cheerleader vom Sportverein Grün-Weiß Großbeeren treten als einzige aus dem Kreis Teltow-Fläming bei der Berlin-Brandenburger Meisterschaft an. Diese wird von den wenigen Vereinen Mecklenburg-Vorpommerns mit genutzt.

Das Cheerleading – von Englisch „cheer“ (Beifall) und „to lead“ (führen), abgeleitet soll das Publikum zu Beifall animieren. Ursprünglich am Rande anderer Sportarten entstanden, ist es inzwischen eigenständig und vereint Elemente aus dem Turnen, der Akrobatik, dem Tanz und schlichtem Anfeuern. In Großbeeren wurde die Abteilung Cheerleading 2012 gegründet. Leiter der etwa 30-köpfigen Gruppe ist Ralf Pächnatz-Löwendorf, auch Vorsitzender des örtlichen Faschingsvereins. Und alle drei Töchter mischen kräftig mit beim Tanzen, Heben, Springen und Rufen. Wer zum Training in die Turnhalle kommt, vermisst die so markanten Pompons. „Die sind doch nur für ein ganz kleiner Teil der Aufführung“, sagt Silke Löwendorf. Als Mutter assistiert sie beim Training, passt auf, dass beim Heben keiner stürzt, dass der Unterbau der Pyramiden sicher steht. Auch die Musik erklingt nicht bei jedem Probedurchgang. Meist geht es um Details, meist ruft Junior-Trainer Leif Kneibel im Takt „One – two – three – for – five -six -seven -eight“. Dann stehen zwei Dutzend Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren auf Lücke, in Reihe oder im Kreis. Los geht’s, links drehen, rechts die Arme hoch, wer einen Schritt verpasst, ist aus dem Takt. Leif Kneibel ruft: „Wieder aufstellen, jeder Formationswechsel war zu langsam.“ Einige Mädchen stöhnen.

Mannschaft wurde 2015 überraschend Dritte in Berlin-Brandenburg

Diesmal kommt Musik aus dem Rekorder. Wieder konzentrieren sich alle, wieder wechseln Tanz, Flickflacks und Hebefiguren. „Die Basis sah durchweg gut aus.“ Die Mädchen freuen sich über das Lob. Nun trainieren sie am Mittwoch noch einmal vor der Generalprobe. Die für Sonntag in Potsdam gedachte Meisterschaft war wegen einer großen Boxveranstaltung kurzfristig verschoben worden. Aller anderen Mannschaften treten eine Woche später auf. Für die Großbeerener wäre die Meisterschaft ausgefallen, sie können am Sonntag bereits in Rostock starten. Ihr Punktestand wird vorgemerkt. Welchen Wert er hat, erfahren Sportler und Trainer erst eine Woche später. Außerdem geht es für die Truppe um einen Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften im Mai in Dresden.

Wie sich solch ein großer Wettkampf anfühlt, wissen Vivienne Tasler (15) und Isabel Venzke (13) bereits. Sie starteten schon 2014 schon einmal auf solch großem Parkett. Und sie waren 2015 dabei, als die Truppe in der praktisch stärksten Liga in Deutschland, in Berlin-Brandenburg, überraschend Dritte der Landesmeisterschaft wurden. „Das zu wiederholen wird sehr, sehr schwer“, sagt Vivienne. Und Isabel ergänzt: „Aber wir versuchen es natürlich!“

Von Jutta Abromeit

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