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Großbeerener Hort soll jetzt gebaut werden

Kia-Politik Großbeerener Hort soll jetzt gebaut werden

Immer wieder ist der Bau eines neuen Horts in Großbeeren gescheitert, jetzt soll alles ganz schnell gehen: Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen, sagte Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos). Ein Großteil der Aufträge sei bereits vergeben. Bis der neue Hort fertig wird, soll am alten ein Provisorium entstehen.

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Der völlig überfüllte Hort „Groß-Bärenkinder“ in der Thälmannstraße.

Quelle: Jutta Abromeit

Großbeeren. Der neue Hort in Großbeeren soll nun doch schnell gebaut werden. Noch in diesem Jahr soll der Start des Projekts erfolgen, das seit langem in der Diskussion ist. Anfang Mai könnte es losgehen, im Sommer 2017 könnte das Gebäude stehen. „Wir haben 90 Prozent der Teillose an die Unternehmen vergeben“, sagte Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) im Bildungsausschuss. Die Auftragsvergabe der Bauhauptgewerke sei abgeschlossen. Damit wäre das seit 2005 anvisierte Projekt endlich auf der Zielgeraden. In einer Sondersitzung der Gemeindevertreter am 14. April sollen mehr Details zu Ausschreibung und Bau bekanntgegeben werden.

Bis dato waren die Ausschreibungen für den seit Jahren geplanten Neubau immer wieder gescheitert. Auch das Modell, die Wohnungsbaugesellschaft als Bauherrin einzusetzen, ging schief. Dazu wäre der mehrheitlicher Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft an einen privaten Investor nötig gewesen. Dieses Vorhaben war aber gescheitert, da sich die Gemeindevertretung gegen den Verkauf ausgesprochen hatte,.

Grund für das mehrfache Scheitern des Hortneubaus waren zumeist die fehlenden finanziellen Mittel. 4,8 Millionen Euro sollte der Hort kosten. Im Haushalt 2016 wurde dann die Summe um eine Million, auf 5,8 Millionen Euro erhöht. 3,5 Millionen Euro stammen davon aus einem Kredit. Diese Rechnung könnte nun endlich aufgehen. „Nach bisherigem Stand kommen wir mit den Mitteln aus“, sagt Ahlgrimm. Der neue Hort soll laut Planungen 250 Betreuungsplätze zur Verfügung stellen.

Das derzeit genutzte Hortgebäude hat eigentlich nur einer Kapazität von 142 Plätzen. Es ist aber derzeit mit 229 Plätzen völlig überbelegt. Das Gebäude soll nun übergangsweise sieben Wohncontainermodule erhalten, die an den Bau angeschlossen werden. Diese werden zunächst für sechs Monate gemietet, und sollen danach angekauft werden.

Von Krischan Orth

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