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Teltow-Fläming Großer Andrang in der Dahmer Grundschule
Lokales Teltow-Fläming Großer Andrang in der Dahmer Grundschule
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21:45 17.04.2016
Die zehnjährige Luna entpuppte sich beim Casting als Improvisationstalent. Schauspieler Til Schindler hält alles fest. Quelle: Uwe Klemens
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Dahme

Dahmes Grundschüler sind mit Sicherheit nicht auf den Mund gefallen. Beim Improvisieren vor der Filmkamera zeigten sie am Sonnabend, was in ihnen steckt. Eingeladen zum Kindercasting hatte die Filmcrew, die während der Sommerferien zwischen Dahme und Jüterbog den Kinderspielfilm „Die Königin von Niendorf“ drehen wird.

Mehrere hundert Mädchen und Jungen werden für die großen und kleinen Szenen gesucht. „Auch wenn nicht jeder eine Hauptrolle haben kann – für die Massenszenen auf dem Schulhof brauchen wir jede Menge Komparsen. Jeder der mitspielen möchte, kann zumindest da mit dabei sein“, sagte Regisseurin Joya Thome, die sich zusammen mit Philipp Wunderlich die aufregende Geschichte um das zehnjährige Mädchen Lea ausgedacht hat (MAZ berichtete). Der Film will Leas schwierigen Weg erzählen, bis sie endlich von der Jungsbande ihres Ortes zur „Königin von Niendorf“ erklärt wird.

Joya Thome steht am liebsten als Regisseurin hinter der Kamera. Quelle: Uwe Klemens

In den Grundschulen in Luckau, wo das Filmteam bereits am Freitag Schüler zu Testaufnahmen vor die Kamera holte, und in Dahme stieß die Filmidee auf offene Ohren. 50 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis 13 Jahren waren in Luckau mit dabei. Noch einmal so viele waren es tags darauf in Dahme. Mehrere Spielszenen mit vorgegebenem Handlungsrahmen sollten vor laufender improvisiert werden.

Weder die Rolle der entrüsteten Tochter, die den Vater zur Rede stellt, weil der den Familienurlaub platzen lässt, noch die des mal wieder zu spät kommenden Schülers bereitete Schwierigkeiten. Mit Sätzen wie „Kinder sind dir doch total egal“, oder dem Konter „Sie sind früher bestimmt auch nicht immer pünktlich gewesen“ parierten die Schüler die Entschuldingsversuche und Vorwürfe von Vater und Lehrer.

Bewegungs- und Sprachspiele halfen beim Lockerwerden. Quelle: Uwe Klemens

Während die Kinder auf den Auftritt warteten, sorgte Set-Kinderbetreuerin Lea Friedrich mit Bewegungs- und Sprachspielen für die nötige Lockerheit. Schon hier lässt sich erahnen, wer im Sommer dann möglicherweise als eine von Leas zickigen Freundinnen oder als Mitglied der Niendorfer Jungsbande vor der Kamera stehen darf. Denn von schüchtern bis verwegen sind alle Charaktere vertreten. „Es hat Spaß gemacht“, sagte die zehnjährige Helena Pitt aus Rosenthal nach ihrem Debüt vor der Filmkamera. Die Rolle der selbstbewussten Lea, die lieber mit Jungen spielt, imponiert ihr am meisten. „Zu Hause hab’ ich mit meiner Mutter für das Casting geübt und ihre Texte nachgesprochen. Aber ich konnte einfach nicht ernst bleiben“, sagte sie.

Für Thome und ihr Team beginnt nun das langwierige Sichten des Testmaterials. Wer Lust am Mitmachen hat, kann sich noch bis zum 25. April per E-Mail bei film@joya-thome.de bewerben. Alter, Wohnort, Foto und der Grund des Interesses sollten dabei sein.

Von Uwe Klemens

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