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Teltow-Fläming Großes Hoffest bei der Ag Groß Machnow
Lokales Teltow-Fläming Großes Hoffest bei der Ag Groß Machnow
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05:05 12.06.2017
Die Mähdrescher-Besichtigung war ein Renner auf dem Hoffest, besonders bei Männern und Kindern. Quelle: Andrea von Fournier
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Groß Machnow

Unüberhörbar zog Molly die Besucher auf dem Gelände der Agrargenossenschaft in ihren Bann. Die Lieblingsbeschäftigungen des 2015 in Groß Machnow geborenen, riesenhaft wirkenden Fleischrinds sind jammern und fressen – das ließ sich gut verfolgen. Auch das „Sixpack“ daneben, ein Ferkelwurf, und andere Tiere interessierten Erwachsene und Kinder beim Hoffest anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Groß Machnower Genossenschaft, das gleichzeitig offizieller Auftakt der 23. Brandenburger Landpartie im Kreis Teltow-Fläming war.

Ein wichtiger Anziehungspunkt für die Jüngsten war die große Natur-Hüpfburg aus Strohballen mitten auf dem Hof. Vom Hubsteiger daneben konnte man einen unglaublichen Weitblick genießen. Stände von Vereinen der Region, die dörfliches Brauchtum, Jagd oder Imkerei zeigten, Brennerei, landtechnisches Gerät wie riesige Mähdrescher und Traktoren, Rundfahrten, Livemusik und Kulinarisches erwarteten die Besucher.

Mehr Gäste als beim letzten Fest vor fünf Jahren

Bei bestem Ausflugswetter stellten sich noch mehr Gäste als vor fünf Jahren beim letzten Fest ein. Wegen des offiziellen Startschusses der Landpartie kamen nicht nur Rangsdorfer. Jürgen Zimmermann, Vorsitzender der Agrargenossenschaft, und seine Mitarbeiter konnten viele Familien, ehemalige LPG-Mitarbeiter, Landwirte aus anderen Regionen, Landverpächter, Kommunalpolitiker, Gemeindevertreter und Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) begrüßen.

In den kurzen Ansprachen, die Jürgen Zimmermann, Kornelia Wehlan sowie Helmut Dornbusch, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes, und Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) hielten, ermunterten sie die Besucher, sich auf dem Hof und bei allen teilnehmenden landwirtschaftlichen Einrichtungen genau umzuschauen, woher die Lebensmittel stammen und wie sie produziert würden. „Die Milch kommt eben nicht aus dem Supermarkt“, sagte Jürgen Zimmermann.

Mit einem Mähdrescher kommt die Landrätin locker zurecht

Er muss es wissen, sein Betrieb ist in der Tierhaltung, im Ackerbau und der Direktvermarktung tätig und hat 28 Mitarbeiter. Kornelia Wehlan unterstrich, dass Produkte aus Teltow-Fläming begehrt seien. Es freue sie auch, dass zur diesjährigen Landpartie neue Höfe ihre Tür öffneten, so im Süden des Landkreises bei Dahme. Bevor Wehlan mit anderen Gästen zu einer Feldrundfahrt aufbrach, probierte sie noch das über Ortsgrenzen hinweg beliebte Eis aus Zesch am See und verriet, dass Landwirtschaft ihr nicht fremd ist: Als gelernte Agrotechnikerin und Agraringenieurin kann sie locker mit einem Mähdrescher Marke E 512 oder 516 umgehen. „Die riesigen Maschinen fahren ja fast von allein“, zeigte sie lachend auf die Geräte, die an diesem Tag besonders gern von „großen Jungs“ bestiegen wurden.

Eindrucksvoll sind diese Giganten, voller Technik und Annehmlichkeiten, die dem Fahrer das Leben erleichtern. Die Agrargenossenschaft bewirtschaftet etwa 3000 Hektar Land, 650 Hektar davon eigenes. Das andere ist mit etwa 600 Pachtverträgen gesichert. Eine der Verpächterinnen, die zum Jubiläum unbedingt „Gesicht zeigen“ wollte, war Ingrid Stennes aus Lüdenscheid. Die Seniorin hat das Land von ihren Großeltern geerbt. Nach der Wende musste die neu entstandene Agrargenossenschaft alle Verträge neu verhandeln. Von 244 Mitarbeitern blieb ein Zehntel. Wie das Hoffest zeigte, kann sich der Betrieb gut behaupten.

Von Andrea von Fournier

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