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Grüna hat wieder einen Ortsbeirat

Drei unerfahrene Politiker wollen’s stemmen Grüna hat wieder einen Ortsbeirat

Über ein Jahr lang musste der Jüterboger Ortsteil Grüna ohne Ortsbeirat auskommen. Seit Dienstag nun sind wieder drei Personen im Amt – es hatten sich sogar noch mehr beworben.

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Michael Kirchner, Stephanie Tenner und Robert Kuhn (v.l.).

Quelle: Anne-Kathrin Fischer

Grüna. Jüterbogs Ortsteil Grüna hat nun wieder einen Ortsbeirat. Die Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend wählte ein neues Führungstrio. Der Ortsbeirat besteht nun aus Stephanie Tenner (22 Stimmen), Robert Kuhn (14 Stimmen) und Michael Kirchner (12 Stimmen).

Der vierte Bewerber, Robert Heinrich, ist zwar nicht im Ortsbeirat, bleibt jedoch Ersatzperson. „Sollte aus irgendwelchen Gründen mal eines der Mitglieder zurücktreten, kann Herr Heinrich nachrücken“, erklärt Iris Berginski , Wahlleiterin der Stadt Jüterbog.

Der Wahlausschuss hatte die Kandidaten bereits am 10. September in einer öffentlichen Sitzung ernannt. Alle Kandidaten wohnen in Grüna und kennen sich somit mit den Belangen der Anwohner aus. Das Dorf ist seit 1998 Ortsteil von Jüterbog.

Viele Monate lang hatte sich niemand für die zeitintensive Aufgabe gefunden. Seit den Kommunalwahlen im Mai 2014 hatte Grüna keinen Ortsbeirat mehr. Umso erfreulicher war es für die Stadtpolitiker, dass sich nun gleich vier engagierte Personen bewarben.

Hintergrund

Als Verwaltungsorgan einer Stadt oder Gemeinde vertritt der Ortsbeirat die Interessen des Ortsteils gegenüber der Verwaltung.

In der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg ist geregelt, dass der Ortsbeirat von der Gemeindevertretung etwa bei Investitionsvorhaben, Planung von öffentlichen Einrichtungen oder bei der Erstellung des Haushaltsplans gehört werden muss.

Der Ortsbeirat kann dann Vorschläge unterbreiten und Anträge stellen.

Für die drei Ortsbeiratsmitglieder ist die Arbeit unbekanntes Terrain. „Wir sind ja sozusagen ins kalte Wasser gesprungen“, sagt Stephanie Tenner, die 2010 in Grüna gebaut hat und dort seit 2011 mit ihrer Familie lebt, „aber wir sind froh, dass es wieder einen Ortsbeirat gibt. So haben wir eine Verbindung zur Stadt.“

Die Inhaberin eines Seifenladens in Jüterbog ist zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit der drei gut gelingen wird. „Wir wollen uns für Grüna einsetzen und gemeinsam etwas fürs Dorf erreichen“, sagt Tenner. Ein Projekt liegt der Mutter zweier Mädchen am Herzen: Grüna soll einen Spielplatz für die kleinen Bewohner bekommen. „Der Spielplatz ist unser oberstes Ziel“, sagt Tenner.

Bürgermeister Arne Raue (parteilos) gratulierte den drei Mitgliedern gleich nach der Auszählung der Stimmen im Rathaus. „Ich wünsche Ihnen viel Freude bei diesem ehrenamtlichen Engagement“, sagte der Rathauschef.

Von Anne-Kathrin Fischer

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