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Grüne fahren auf Elektroflieger ab

Schönhagen Grüne fahren auf Elektroflieger ab

Eine Delegation der Grünen stattete am Donnerstag dem Flugplatz Schönhagen einen Besuch ab. Im Gespräch mit Geschäftsführer Klaus-Jürgen Schwahn wurden Möglichkeiten von Elektroantrieben in Flugzeugen ebenso erörtert wie die Lärmvermeidung im Flugplatzumfeld. Schwahn kündigte eine neue Software zur Dokumentierung von Flugbewegungen an.

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Nicht nur die Schuhe sind grün. Benjamin Raschke (vorn) und Begleiter im Gespräch mit der Flugplatz-Geschäftsführung.

Quelle: Hartmut F. Reck

Schönhagen. Elektromotoren als Fortbewegungsmittel der Zukunft begeistern nicht nur Grüne, sondern auch Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU). Er begleitete am Donnerstag eine Delegation der Öko-Partei um den Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke und den Kreistagsvorsitzenden Gerhard Kalinka, die mit Klaus-Jürgen Schwahn, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft Schönhagen, über Elektromobilität in der Luft sowie über Fluglärm diskutierte.

Gemeinsames Forschungsprojekt wäre denkbar

Schwahn zeigte sich aufgeschlossen gegenüber alternativen Flugzeugantrieben. Wie bei Autos kämen auch bei Flugzeugen neben reinen Elektromotoren Hybrid-Antriebe, Biokraftstoffe oder die Brennstoffzellentechnik in Betracht. Er könne sich sehr gut vorstellen, so Schwahn, in dem Schönhagener Luftfahrttechnologiezentrum zu diesem Thema gemeinsam mit Hochschulen und Industrieunternehmen zu forschen. Noch seien die Akkus aber zu schwer und würden im Gegensatz zu den mit Verbrennungsstoffen gefüllten Tanks im Laufe des Fluges nicht leichter. Es sei aber durchaus denkbar, dass Flugzeuge zumindest mit Elektroenergie starten, was nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch leiser wäre.

Neue Software soll mehr Transparenz schaffen

Damit wäre dann auch das Thema Lärmbelästigung für die Flughafenanrainer erledigt, das die Runde ebenfalls intensiv beschäftigte. Schwahn zählte all die Fortschritte auf, die inzwischen in dieser Angelegenheit rund um den Flugplatz erzielt worden seien. Der vor seiner Einführung stehende Instrumentenflug, bei dem die Flieger durch Navigationstechnik gesteuert werden, werde nicht zu mehr, sondern zu weniger Belastung führen, betonte Schwahn. Mit zusätzlichen Starts und Landungen größerer Flugzeuge sei deswegen nicht zu rechnen. Außerdem stellte Schwahn eine neue Software vor, mit der die Flugbewegungen dokumentiert und online gestellt werden können, was zu mehr Transparenz führen soll.

Von Hartmut F. Reck

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