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Grünenpolitiker besichtigt Flugplatz

Schönhagen Grünenpolitiker besichtigt Flugplatz

Als grüner Landtagsabgeordneter steht Michael Jungclaus der Luftfahrt durchaus kritisch gegenüber. Als Hobby-Fallschirmspringer ist er ihr wieder etwas zugewandt. Als infrastruktureller Sprecher seiner Fraktion besuchte er nun den Flugplatz Schönhagen und war insbesondere von dessen Luftfahrttechnologiepark beeindruckt.

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Monika Kühn zeigt Michael Jungclaus den Flugplatz von oben.

Quelle: Hartmut F. Reck

Schönhagen. Auf seiner Sommertour durch Brandenburg kam am Dienstag der Landtagsabgeordnete Michael Jungclaus (Bündnis 90/ Grüne) in Schönhagen vorbei. Dort wollte sich der infrastrukturpolitische Sprecher seiner Fraktion über den Zusammenschluss der Flughäfen und -plätze in Berlin und Brandenburg (FlyBB) erkundigen als auch über den Flugplatz Schönhagen selbst.

Austausch mit Flugplatzverband FlyBB

Er kenne schon einige kleinere Flugplätze, sagte der gelegentliche Fallschirmspringer, wolle die Infrastruktur der hiesigen Luftfahrt aber mal in ihrer Gesamtheit kennenlernen. Da konnte ihm Martin Eckhardt, Geschäftsführer der Fläming Air und Betreiber des Flugplatzes Oehna, helfen. Der Verband FlyBB habe sich gegründet, um auch den kleineren Flugplätzen eine Stimme zu geben und sie miteinander zu koordinieren. „Die kleinen Flugplätze haben alle ihre Berechtigung und ihre Nischen“, sagte Eckhardt wie Pilotenausbildung, Segelflug oder Fallschirmspringen.

Bei Schönhagen sie dies in erster Linie der Geschäftsreiseverkehr, sagte Monika Kühn, Assistentin der Geschäftsführung der kreiseigenen Flugplatzgesellschaft Schönhagen. Dabei gehöre der Flugplatz mit seinen bis zu 50 000 Starts und Landungen im Jahr schon zu den größeren, der zudem noch eine Luftfahrttechnologiepark hat, in dem Flugzeuge entwickelt und gebaut werden.

180 Flugzeuge in den Schönhagener Hangars

Um dieses zu demonstrieren, zeigte Monika Kühne dem Landespolitiker nicht nur die Hangars – insgesamt sind 180 Flugzeuge in Schönhagen stationiert –, sondern auch den Flugzeugbauer Aquila und die Außenstelle des Unternehmens Reiner Stemme Utility Air Systems mit Sitz in Wildau, das in Schönhagen seine neu entwickelten Spezialflugzeuge fliegerisch testet.

Auch wenn Michael Jungclaus aus politischen Gründen nicht zu den Befürwortern steigender Flugbewegungen gehört, zeigte er sich durchaus beeindruckt besonders von dem Technologiepark. Auch die Einrichtung eines Anwohnerbeirats zur Vermeidung von Fluglärm fand er nachahmenswert.

Von Hartmut F. Reck

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