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Grünes Licht für Prüfstand-Areal

Ludwigsfelde Grünes Licht für Prüfstand-Areal

Die Stadtverordnetenversammlung von Ludwigsfelde hat Baurecht für die mögliche Errichtung eines Gasturbinenprüfstands von Siemens im Preußenpark geschaffen. Ob dieser wirklich dort gebaut wird, ist aber noch nicht klar.

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Das Energie-Logistikzentrum von Siemens im Preußenpark.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Zwei unscheinbar wirkende Beschlüsse mit möglicher großer Wirkung: Die Stadtverordneten von Ludwigsfelde votierten am Dienstag einstimmig für das Aufstellen des Bebauungsplans Nummer 41 Preußenpark und die 13.Flächennutzungsplan-Änderung. Damit ebnen sie einem Global Player baurechtlich den Weg: Entscheidet sich der Konzern Siemens im weltweiten Standort-Wettlauf um einen weiteren Gasturbinen-Prüfstand für Ludwigsfelde, kann es schnell gehen. Diese Entscheidung fiel bisher nicht, die Chefetage im Rathaus rechnet noch im ersten Quartal mit ihr.

Ludwigsfelde konkurriert mit Standort in den USA

Wie berichtet sucht Siemens ein geeignetes Gelände für einen weiteren Gasturbinen-Prüfstand, das Areal im Berliner Werk Moabit reicht dafür nicht. Im Preußenpark Ludwigsfelde ist Siemens bereits zweimal präsent: Das Energy Logistic Center liefert Kraftwerksersatzteile in alle Welt, im Brenner-Testzentrum prüft man kleine Bausteine für effizientere Gasturbinen. Nun wird ein Standort fürs Prüfen kompletter Antriebe gesucht. Im Gespräch ist wie berichtet auch ein Gelände in den USA. Für die Option hier am Autobahn-Südring läuft parallel zur Baurecht-Schaffung ein Bundesimmissionsschutzverfahren.

Konzern wägt Standorte ab

Die Pro-Siemens-Entscheidungen der Stadtverordneten verfolgten in Ludwigsfelde auch zwei Manager des Unternehmens. Dazu, ob der Standort nun einen Vorteil hat und ob Siemens angesichts eines inzwischen neuen USA-Präsidenten eher mit Brandenburg als mit Übersee liebäugelt, hält man sich weiter bedeckt. Der Münchener Siemens-Sprecher Christian Stuart Wilson erklärt auch jetzt lediglich: „Wir wägen weiterhin verschiedene Konzepte, Optionen und weltweit Standorte gegeneinander ab.“

Gerade hatte Siemens zu Wochenbeginn gemeldet: „Durchbruch mit Gasturbinenschaufeln aus dem 3-D-Drucker - erste erfolgreiche Volllasttests für additiv gefertigte Gasturbinenschaufeln“.

Von Jutta Abromeit

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