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Teltow-Fläming Grundstein für Hort in Barutgh gelegt
Lokales Teltow-Fläming Grundstein für Hort in Barutgh gelegt
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00:36 05.07.2015
Der Polier Ronald Lieske legt den symbolischen Grundstein für den neuen Hort in Baruth. Quelle: Andreas Staindl
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Baruth

Baruth baut einen neuen Hort. Der Grundstein ist gelegt. Auch die Schatulle ist im Fundament versenkt. Der Polier Ronald Lieske hat den symbolischen Akt mit Kelle und Mörtel ausgeführt. Zahlreiche Gäste waren während der Grundsteinlegung am Donnerstagnachmittag dabei. Vor allem die künftigen Nutzer freuen sich. Die Kinder hatten ein Programm vorbereitet. Helene Fischers „Atemlos“ sangen sie – mit einem Text, der auf das Projekt in Baruth zugeschnitten war. Den Bauarbeitern gefiel es offenbar; sie klatschen rhythmisch mit.

Lange hatte Baruth um einen Hortneubau gekämpft, wie die Kämmerin Ruth Ziemer sagt. „Es war keine einfache Entscheidung, doch sie war nötig, denn das alte Haus war einfach zu klein. Wir sind glücklicherweise in der Lage, die Investition allein zu stemmen.“ Rund 3,4 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau in Nachbarschaft des Schulzentrums Baruther Urstromtal. „Es wird ein tolles Objekt“, verspricht Ruth Ziemer. Hort, Freizeittreff, Mensa – das neue Haus wird ein Multifunktionsgebäude. Thomas Näther hat es geplant. „Ein Gebäude für junge Menschen zu bauen, ist immer schön“, sagt der Architekt aus Baruth. Er sollte ursprünglich einen Anbau an das bestehende Objekt planen. Am Ende dieses Prozesses stand die Idee eines Neubaus. Die Hortleiterin Gerlinde Schwark ist froh darüber und dankbar, „dass die Stadtverordneten und die Stadtverwaltung den Neubau ermöglicht haben“. Einige von ihnen waren am Donnerstag dabei.

Auch der Hort-Hausmeister Helmut Kasche und der Schul-Hausmeister Christian Lichtinger haben den symbolischen Akt verfolgt – und sie wurden überrascht. Hortkinder dankten ihnen mit Präsenten für ihr bisheriges Engagement. Helmut Kasche bewies spontan seine handwerklichen Fähigkeiten. Er schnappte sich die Schatulle, flitzte in die Werkstatt und verschloss das Behältnis. Nur wenige Minuten später war er zurück. Mit „Helmut, Helmut“-Rufen empfingen ihn die Kinder. Polier Ronald Lieske versenkte die Schatulle im Fundament. Neben einer Tageszeitung stecken auch Münzen, Keramik und Bilder von Hortkindern in dem Behältnis.

Der Grundstein ist gelegt, damit hat das Legen des Fundaments zumindest symbolisch begonnen. Mit menschlichen Pyramiden haben Mädchen und Jungen symbolisiert, das der neue Hort auf einem soliden Fundament steht. Der Neubau soll mit Beginn des Schuljahrs 2016/17 in Betrieb genommen werden. 120 Plätze stehen dann für Hortkinder zur Verfügung. Die Kinder werden derzeit in der benachbarten Grundschule betreut. Ihr alter Hort ist inzwischen abgerissen worden.

Kämmerin Ruth Ziemer dankte den zahlreichen Helfern, die während des Umzugs geholfen hatten. Für die Kinder hatte sie gestern eine ganz besondere Überraschung: „Der Bürgermeister spendiert euch Eis“, verkündete sie in dessen Abwesenheit und erntete dafür ein lautstarkes „Jaaaaaa“.

Von Andreas Staindl

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