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Teltow-Fläming Güterverkehrszentrum unter den Champions
Lokales Teltow-Fläming Güterverkehrszentrum unter den Champions
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11:50 12.11.2015
In Großbeeren entsteht das weltweit modernste Lidl-Lager, sagt Heiko Naß (r.). Quelle: Jutta Abromeit
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Großbeeren

Jeder Redner bei der Jubiläumsfeier zum 20.Geburtstag des Güterverkehrszentrums (GVZ) Großbeeren am Dienstag konnte mit anderen Superlativen aufwarten. Fazit aller Statements: Dieses gigantische Gewerbegebiet ist dank seiner einmalig günstigen Lage eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Wie dafür gemacht lieferte die Deutsche GVZ-Gesellschaft (DGG) das jüngste Europa-Ranking: Das GVZ Berlin Süd, so der offizielle Name des Großbeerener Shooting-Stars, liegt hinter dem Interporto Verona und den GVZ Bremen und Nürnberg auf Platz 4.

Für dieses Ranking waren 200 GVZ europaweit einbezogen, 90 davon mit 40 Parametern analysiert worden. Mit dem Ergebnis gegenüber den zum Teil Jahrzehnte älteren GVZ „spielt Großbeeren nun in der Champions League“, wie DGG-Chef Steffen Nestler sagte. Grund für den Großbeerener Erfolg sind natürlich europäische Verkehrsadern, die sich hier kreuzen. Doch ebenso sind es nach den Worten etlicher Redner Menschen, die hier agierten. Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) erinnerte an die Männer der GVZ-Gründerzeit: Bürgermeister Wolfgang Paul (FDP), den Heinersdorfer Ortsbürgermeister Karl-Heinz Valentin, Amtsdirektor und Bürgermeister Wolfgang Wende (SPD) sowie den damaligen Planungsamtsleiter Udo Pacholik.

GVZ-Geburtshelfer ist die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG). Fortgesetzt hat das Werk ab 2003 die LEG-Ausgründung IPG mit Geschäftsführer Rüdiger Hage und seinem Team. Inzwischen hat das GVZ eine Fläche von mehr als 400 Hektar, zwei Mal wurde es erweitert, Am Lilograben und An der Anhalter Bahn. 80 Unternehmen beschäftigen hier heute 6700 Menschen. Die bisher größte Einzelinvestition ist die jüngste Lidl-Logistikhalle mit 42 000 Quadratmetern. „Es ist unsere weltweit modernste“, erklärte Geschäftsführer und Gastgeber Heiko Naß.

Gäste waren unter anderen Rainer Bomba (CDU), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Hendrik Fischer, Staatssekretär im Brandenburger Wirtschaftsministerium. Als sich die neue Lidl-Halle nach den Geburtstagsreden leerte, saßen zwei Männer beieinander: Wolfgang Wende und sein damaliger Stellvertreter Wilfried Thielicke, heute stellvertretender Bürgermeister von Ludwigsfelde und Chef der städtischen Wirtschaftsförderung. Wende erzählt: „Eigentlich ist alles gekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Auch wenn unsere Nachbarn damals Angst vor neuen Verkehrsströmen hatten.“

Am Dienstag nutzte die Firma Alcaro das Jubiläum zum symbolischen Start ihrer Logistik-Premiummarke „Log Plaza“. Für das bundesweit dritte Projekt dieser Art stellt Alcaro-Geschäftsführer Udo Büntgen-Hartmann 3000 Arbeitsplätze auf dem letzten großen Filetstück im GVZ in Aussicht. Das würde die ab 2016 avisierten 8000 GVZ-Arbeitsplätze in den fünfstelligen Bereich heben. Erwartet wird im kommenden Jahr die Vollbelegung des GVZ – lange vor Fertigstellung des Flughafens BER. Unternehmen, die sich dann ansiedeln wollten, haben zumindest in Großbeeren schlechte Karten.

Von Jutta Abromeit

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