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Gütesiegel für gutes Wohnen

Klausdorfer Sanierungsprojekt gewürdigt Gütesiegel für gutes Wohnen

Für rund 845 000 Euro ließ die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft am Mellensee ein altes Klausdorfer Wohngebäude zum Mehrgenerationenhaus umbauen. Dieser Kraftakt wurde Mittwoch vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen mit der Verleihung eines Gütesiegels belohnt.

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Mit ihrem Team nahm WVaM-Geschäftsführerin Ilona Friedland (M.) den Gütesiegel-Preis von Wolfgang Schönfelder entgegen.

Quelle: Frank Pechhold

Klausdorf. Das Gütesiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ geht im Oktober nach Klausdorf. Auf diese Weise würdigt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) ein für rund 845 000 Euro gestaltetes Mehrgenerationenhaus. Eigentümer ist die Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft am Mellensee (WVaM). Mit diesem Projekt sei es der WVaM gelungen, bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen, sagte BBU-Landesgeschäftsstellenleiter Wolfgang Schönfelder am Mittwoch bei der Verleihung des Gütesiegels.

Sanierungsbedürftig und mit unzeitgemäßen Grundrissen war der Ziegelbau in der Bahnhofstraße 6 noch vor wenigen Jahren. Von der Straße aus machte das alte Wohnhaus wenigstens noch einen halbwegs ordentlichen Eindruck. Hinterm Haus türmte sich Sperrmüll vor einer Schuppenlandschaft und einem baufälligen Anbau. Die sanitären Anlagen in den ehemals fünf Wohnungen waren eine Katastrophe.Wegen dieser für die vier noch verbliebenen Mieter unhaltbaren Zustände wurde das Haus 2009 freigezogen. „Zeitgleich gab es vermehrt Anfragen nach kleineren Wohnungen für Singles, junge Familien und Senioren“, sagt WVaM-Geschäftsführerin Ilona Friedland. Also entschloss man sich dazu, Anbau und Schuppen ein Jahr später abzureißen. Rund 770 Kubikmeter Schutt wurden  abgetragen und entsorgt. Kostenpunkt: 32 000 Euro.

Noch drei Jahre vergingen, bis das Mehrgenerationenhaus wirklich gebaut werden konnte. „Zwischenzeitlich hatte uns die Gemeinde mit dem Bau des neuen Rathauses beauftragt. Beide Projekte hätten wir finanziell zeitgleich nicht stemmen können“, so Friedland. Für sie sei die Umgestaltung des Gebäudes zu einem Mehrgenerationenhaus ein großer Kraftakt gewesen. Beispielsweise mussten der Altbau entkernt, alle Sanitärstränge erneuert und das Treppenhaus von der Vorder- auf die Hofseite verlegt werden. Hinzu kamen der Einbau einer Außentreppe mit Laubengang, die Schaffung von Pkw-Stellplätzen und die Errichtung eines ergänzenden Anbaus.

Statt der ursprünglich fünf maroden großen Wohnungen gibt es nun zehn moderne kleine Quartiere. Drei davon sind rollstuhlgerecht. Im Dachgeschoss wohnt Hella Preuße. „Meine Drei-Raum-Wohnung ist sehr gut geschnitten. Besonders die amerikanische Küche gefällt mir“, sagt die Mieterin. Dank der mit einer Wärmepumpe gekoppelten Brennwerttechnik-Heizung halten sich die Betriebskosten und damit die Warmmiete in Grenzen. „Besonders schön ist, dass ich auf beiden Seiten meiner Wohnung bei schönem Wetter draußen sitzen kann“, so Preuße. Straßenseitig gibt es einen Balkon, hofseitig einen Laubengang. Von dort aus schaut Hella Preuße direkt auf den Mellensee. „Dieser Ausblick ist wunderschön“, sagt sie.

Von Frank Pechhold

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