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Teltow-Fläming Gute Chancen für neuen Kunstrasenplatz
Lokales Teltow-Fläming Gute Chancen für neuen Kunstrasenplatz
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05:55 27.07.2016
Der Kunstrasen in Luckenwalde muss dringend erneuert werden. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Noch nie standen die Chancen für einen neuen Kunstrastenplatz im Werner-Seelenbinder-Stadion so gut wie jetzt. Immerhin kann die Stadt Luckenwalde voraussichtlich mit mehr als 800 000 Euro an zusätzlichen Einnahmen im kommenden Jahr rechnen. Das erfuhr sie vom Land, das den Kommunen rechtzeitig Orientierungsdaten mitteilt, damit diese ihren Haushalt für das kommende Jahr schon mal planen können.

Sven Petke, CDU-Fraktionschef in der SVV. Quelle: Uwe Hoffmann

Angesichts dieser schönen Aussichten frohlockte schon der CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Petke und forderte, dass von diesem Geld endlich der von seiner Partei so lange geforderte neue Kunstrasenplatz bezahlt werden soll (die MAZ berichtete). Bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung (SVV) räume er ein, dass er sich wohl zu früh gefreut habe, zumal ihm Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) darauf hingewiesen habe, dass für knapp die Hälfte des Geldes der Landkreis Teltow-Fläming die Hand aufhalten und 47 Prozent an Kreisumlage kassieren werde. Dennoch, so Petke, würden die übrigen gut 400 000 Euro doch reichen, den lang gehegten Wunsch zu erfüllen.

Zahlen und Fakten

370 000 Euro wird der Kunstrasen für das Seelenbinder-Stadion etwa kosten.

75 Prozent dürfte die Förderung betragen. Das wären 277 500 Euro, die der FSV vom Land bekäme.

92 500 Euro wäre die Eigenbeteiligung, die die Stadt Luckenwalde übernimmt.

198 000 Euro hatten die Stadtverordneten schon einmal als Kofinanzierungsbetrag beschlossen. Damals betrug der Fördersatz 45 Prozent.

„Warum sollen wir es nicht besser mit Fördermitteln versuchen, Herr Petke?“, fragte ihn daraufhin die Bürgermeisterin. „Wir sind auf gutem Wege, nun doch Fördermittel zu bekommen“, überraschte sie beiläufig den CDU-Fraktionsvorsitzenden sowie die gesamte SVV. Die erste Stufe dazu sei übewunden, so Herzog-von der Heide, „und ich gehe davon aus, dass die Realisierung im nächsten Sommer erfolgen kann, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.“

Schon einmal hatte die Stadtverwaltung sich bemüht, Fördermittel für den Kunstrasenplatz zu beantragen. Die Stadtverordneten hatten sich im vergangenen Herbst dazu verpflichtet, kommunale Mittel in Höhe von 198 000 Euro als Kofinanzierung in der Haushaltsplanung für 2016 und 2017 zu berücksichtigen. Doch erhielt die Stadt eine Absage.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide. Quelle: Margrit Hahn

Dafür scheint es jetzt zu klappen. So bemüht sich die Stadt um ein neues Förderprogramm des Landes. Dieses Kommunale Investitionsprogramm (Kip) ist für die Jahre 2016 bis 2019 mit insgesamt 130 Millionen Euro ausgestattet. Davon stehen im Bereich Freizeit und Sport 15 Millionen Euro zur Verfügung – und die Stadt möchte eine Scheibe abhaben. „Früher gab es den Goldenen Plan Ost zur Förderung von Sporteinrichtungen“, sagte Herzog-von der Heide, „aber mit der Einschränkung, dass dieser nur für Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern galt.“ Diese Förderlücke sei nun mit dem Kip geschossen worden.

Allerdings: Das neue Förderprogramm richtet sich nicht an die Kommunen, sondern die Begünstigten sind die Sportvereine. „Antragsteller ist der FSV“, erläutert die Bürgermeisterin, „die Kofinanzierung wird aber die Stadt übernehmen. Dazu haben wir mit dem Verein ein langjähriges Nutzungsrecht vereinbart. Das lässt der Fördermittelgeber zu.“

Zunächst habe der FSV den Antrag an den Kreissportbund gestellt, der die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Maßnahme zu bewerten hatt. Er hat sich inzwischen befürwortet und an den Landessportbund weitergeleitet. Bis Mitte August werde ein „formvollendeter Förderantrag“ mit konkreten Zahlen gestellt. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bei der ersten Förderetape 2016/17 dabei sein werden“, so die Bürgermeisterin.

Von Hartmut F. Reck

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