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Guter Jahrgang, schlechter Jahrgang

Baruth Guter Jahrgang, schlechter Jahrgang

Beim 11. Baruther Weinbergfest kosteten die Gäste die Weine des sehr guten Jahrgangs 2016. Ob der von 2017 auch so gut wird, ist noch offen. Die nebenberuflichen Winzer mit Hang zum Fulltime-Job hatten in diesem Jahr mit einigen Wetterunbilden zu kämpfen. Frühfrost und Hagelschauer setzten den Weinstöcken ziemlich zu. Wenigstens gibt es jetzt eigene Weingläser.

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Hier wird mit den neuen Baruther Weingläsern angestoßen. Im Hintergrund spielt das Berliner Salon-Orchester.

Quelle: FOTO: Hartmut F. Reck

Baruth. Genießerisch schwenkt Ragna Haseloff den weißen und fruchtig-frischen Helios mit leicht würzigem Körper in ihrem Weinglas. Der Jahrgang 2016 des „Baruther Goldstaubs“, wie sich die Weine des dortigen Mühlenbergs nennen, schmeckt wirklich köstlich. „Worauf wir in diesem Jahr aber besonders stolz sind“, sagt die Landschaftsarchitektin und nebenberufliche Weingärtnerin, „das sind unsere neuen Gläser. Endlich haben wir eigene Weingläser mit dem Aufdruck ,Baruther Goldstaub’ und dem Mühlrad, das wir damals hier gefunden haben.“ Und aus diesen Gläsern, so meint Ragna Haseloff, schmecke der Wein nochmal so gut.

2016 war ein wirklich gutes Jahr

2016 sei ein wirklich gutes Jahr gewesen, sagt ihr Mann Horst Heinisch. Aber bei der Führung durch den Baruther Weinberg am Rande des 11. Weinbergfestes am Sonnabend, zeigt er löchrige Blätter und fast rosinenartige Beeren an den Trauben: „Das war der Hagel, der hier vor zwei Wochen herunterkam.“ Das werde zu Einbußen bei der Weinlese führen, meint Heinisch, was aber nur etwas über die Quantität des Jahrgangs 2017 sagen wird, nichts aber über dessen Qualität.

Witterungsbedingungen 2017 nicht ideal

Wobei die Witterungsbedingungen in diesem Jahr nicht ideal waren. „Der Frühfrost hat zehn Prozent der Rebstöcke verwüstet“, sagt Karsten Wittke, Vorsitzender des Vereins I-Ku (Institut zur Entwicklung des ländlichen Kulturraums), der den Weinberg betreibt. „Auch hat es viel geregnet“, so Wittke, was zwar für die Pflanzen gut war, „jetzt hoffen wir aber auf einen traumhaften Herbst, damit die Sonne in den Beeren noch etwas Zucker produziert.“

Jetzt ist alles da: von der Weinscheune bis zu eigenen Weingläsern

Ansonsten habe der Verein elf Jahre nach Beginn der Rekultivierung des historischen Weinbergs alles zusammen, meint Wittke, von der Weinscheune bis zu den eigenen Weingläsern.

Mit diesen wurde am Samstag fröhlich angestoßen. Viele Gäste und Rebpaten kamen zum Weinberg und kosteten Helios, Johanniter, Muscaris und Solaris sowie alkoholfreie Getränke. Dazu spielte das Berliner Salon-Orchester Weinlieder und alte Schlager. Dazu gab es süße und herzhafte Speisen, die den Weingenuss abrundeten.

Von Hartmut F. Reck

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