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Gymnasiasten zeigen Stadtgeschichte Luckenwaldes

Theater Gymnasiasten zeigen Stadtgeschichte Luckenwaldes

Gymnasiasten haben am Sonnabend im Luckenwalder Zentrum ein besonderes Theaterstück aufgeführt. Die Schüler der 10. Klasse des Friedrich-Gymnasiums stellten Episoden und Figuren aus 800 Jahren Stadtgeschichte an verschiedenen Orten dar.

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Auch die Rolle der Zisterzienser wurde dargestellt.

Quelle: Lisa Blech

Luckenwalde. Am Sonnabend war im Zentrum Luckenwaldes ein besonderes Theaterstück zu erleben. Im Dunkel ertönte Trommelwirbel und Scheinwerferlicht offenbarte Figuren aus 800 Jahren Luckenwalde, die von den Schülern der 10. Klasse des Friedrich-Gymnasiums aus dem Kurs Darstellendes Spiel dargestellt wurden.

„Ich bekam vor einem halben Jahr eine Anfrage der Stadt. Das Stück wurde nach einem klärenden Gespräch zwischen Ideengeber Professor Busch, Museumsleiter Roman Schmidt und dem Berliner Schriftsteller Ahrends und mir letztlich von Herrn Ahrends geschrieben“, sagte der Leiter des Kurses Darstellendes Spiel, Franco Ulrich. Seit zwei Monaten wurde für das Theaterstück geprobt. „Die Schüler haben unter meiner Leitung den historischen Hintergrund erkundet und Spielideen zum Text erarbeitet. Dabei ist auch die Idee mit einem Schattenspiel entstanden. Kostüme und Requisiten wurden größtenteils von Herrn Schmidt vom Heimatmuseum besorgt. Die Technik wurde von Herrn Lorke organisiert und eingerichtet “, berichtete Ulrich.

Die Luckenwalderinnen Ramona Erdmann und Heidi Steltner ließen es sich trotz der Kälte nicht nehmen, an der Wanderung durch die Zeiten teilzunehmen. „Wir lassen uns überraschen!“, sagte Ramona Erdmann. „Ich freue mich besonders auf die Orgel. Das gibt einen schönen Abschluss“, sagte Heidi Steltner.

In Monologen, Dialogen, mit ausgeklügeltem Schattenspiel und geschicktem Einsatz von Licht und Akustik belebten die jungen Schauspieler das Wandeln in Interaktion mit dem Publikum um Kirche, Marktturm, Rathaus und den Marktplatz. Dabei gelang es ihnen, den Wandel der Kreisstadt und die Persönlichkeiten, die mit Luckenwalde in Berührung standen, lebendig werden zu lassen. Darunter fanden sich preußische Soldaten und Zisterzienser, polnische Kriegsgefangene, Theodor Fontane, Rudi Dutschke und der Apotheker Carl Anwandter. Zudem wurde über den wirtschaftlichen Werdegang der Stadt informiert. Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) griff dieses Thema in ihrer Rede auf und skizzierte die Luckenwalder Wirtschaft vor und nach der Wende. Der Abend wurde mit einem Orgelspiel in der St. Johanniskirche klangvoll abgeschlossen.

Von Lisa Blech

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