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Teltow-Fläming Gymnasium kürt seine Besten
Lokales Teltow-Fläming Gymnasium kürt seine Besten
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00:25 24.03.2018
Die Jury war begeistert von den diesjährigen Teilnehmern. Quelle: Isabelle Richter
Jüterbog

Im Kulturquartier Mönchenkloster startete am Dienstagnachmittag der 2. Rezitatorenwettbewerb des Goethe-Schiller-Gymnasiums.

Insgesamt acht Teilnehmer aus den Klassenstufen 7 bis 12 traten gegeneinander an. Neben Fremdtexten durften die Schüler auch selbst geschriebene Werke vortragen.

Bewertet wurden sie in diesem Jahr von den beiden Lehrerinnen Lisa Hielscher und Marina Eichberg, sowie dem Vorjahressieger Paul Keppler.

Der gab zur Einstimmung erst einmal ein motivierendes Gedicht zum Besten. Der Text zum Thema Spaß und Gemütlichkeit stammte aus der Hand des Schülers.

Jungen punkten mit lustigen Einlagen

Mit einer Vorgabe von mindestens sieben Minuten Vortragszeit stellten die diesjährigen Teilnehmer anschließend nacheinander ihre eingeübten Texte lebhaft dar.

Nils Mickel, der später den dritten Platz belegte, stellte ein witziges Gedicht vor. Darin schlüpfte der Neuntklässler in die Rolle eines pubertierenden Jungen, der von seinen Eltern äußerst genervt ist.

Unter anderem bezeichnete er dabei das Helfen im Haushalt als „Zwangsarbeit“ und brachte damit die Zuhörer zum Kichern.

Auch Leopold Swart bot mit seinem Poetry-Slam „Awesome!“ von Jan Philipp Zymny viel Stoff zum Lachen. „Ich nehme vieles mit Humor“, so der Zwölftklässler. Er belegte den zweiten Platz.

Siegerin überzeugt mit Mimik und Gestik

Anna-Sophie Koenen holte sich den Sieg. Die 15-Jährige überzeugte mit ihrer Interpretation des Gedichts „Stille Wasser sind attraktiv“ von Julia Engelmann vor allem mit Mimik und Gestik.

„Ich habe vor dem Spiegel geübt und es meinen Eltern vorgetragen“, berichtete sie.

Spannende Geschichten aus eigener Hand

In der Kategorie „Selbstgeschriebenes“ ging es dagegen etwas tiefgründiger zu.

Jessica Bergmann erzählte in ihrer Kurzgeschichte von einem mysteriösen Mordfall. Lilly Lindner beschäftigte sich mit gefühlshemmenden Medikamenten, die gegen seelische Schmerzen wie beispielsweise Liebeskummer helfen sollen.

Entstanden ist ihr Text im Unterricht, nachdem ihre Klasse über einen Zeitungsartikel zu diesem Thema diskutierte.

Den mit Abstand berührendsten Text lieferte Kassandra Szarata. Die 18-Jährige schrieb über ein Paar, das nach seinem lange Jahre währenden Kinderwunsch endlich Zuwachs bekommt.

Getrübt wird das Glück jedoch schon ein paar Jahre später, als bei ihrer fünfjährigen Tochter ein Hirntumor festgestellt wird und diese daraufhin auch verstirbt.

Inspiration für den Text fand Kassandra Szarata bei sich im eigenen Kinderzimmer. Ihre Kuscheltiere regten sie dazu an, rund um das Thema Kinder eine emotionale Geschichte zu stricken. Für sie gab es deshalb den Extra-Preis „Junge Poeten“.

Von Isabelle Richter

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