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Teltow-Fläming Hallenbad der Kristalltherme schließt bis 4. August
Lokales Teltow-Fläming Hallenbad der Kristalltherme schließt bis 4. August
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17:31 23.07.2013
Der Thermenbetreiber Heinz Steinhart. Quelle: Gudrun Ott
Ludwigsfelde

MAZ: Die Therme ist seit der Eröffnung zu Ostern 2006 stets nur einen Tag im Jahr geschlossen, am Heiligabend. Und jetzt mehrere Tage?
Heinz Steinhart: Nicht die Therme, nur das Hallenbad mit dem Sportbereich schließt ab kommendem Sonnabend bis 4. August. Mit Schulbeginn am 5. August ist das Becken wieder auf.

Warum diese Schließzeit jetzt?
Steinhart: Fliesen und Fugen müssen nachgearbeitet werden und das Wasser wird ausgetauscht.

Ist das der erste Wasserkompletttausch seit der Bad-Eröffnung vor mehr als sieben Jahren?
Steinhart: Was denken Sie denn! Allein mit der sogenannten Rückspülung werden jeden Tag pro Besucher 140 Liter Wasser getauscht. Und einen Kompletttausch, also dass das Becken vollständig leergepumpt wird, das machen wir alle zwei bis drei Jahre. Jetzt nutzen wir diese Aktion gleich mit zur Beckensanierung. Ich muss dazu sagen: Unsere Bäder sind in Brandenburg die mit den insgesamt geringsten Schließzeiten. Im Gegensatz zu kommunalen Bädern schließen wir jeweils immer nur Teilbereiche. Das ist für unsere Bädergruppe eine Kostenfrage.

Bedeutet das für Fachleute im Umkehrschluss, dass Sie Ihre Bäder auf Verschleiß fahren?
Steinhart: Nein, nein, ganz bestimmt nicht. Bei uns sind ein Teil der Badeaufsichten auch Handwerker. Wir haben Elektriker, Maurer, Maler und Fliesenleger, die zur Badeaufsicht umgeschult wurden. Das heißt, sie haben das Silberabzeichen der DLRG, haben Erste-Hilfe- und Feuerlöschkurse absolviert. Damit können sie Mängel, wenn sie sie bemerken, sofort abstellen. In typischen kommunalen Bädern werden Mängel festgestellt, dann wird nach Tagen ein Handwerker geholt. Das geht bei uns nicht. Außerdem haben wir eine eigene bundesweit eingesetzte Sanierungstruppe für alle unsere zwölf Thermen. Die arbeitet während der Schließzeiten nachts. Deshalb sehen unsere Bäder auch nach Jahren noch fast wie bei der Eröffnung aus.

Wie weit ist der Bürgerpark am Bad inzwischen gediehen?
Steinhart: Da gibt es eine kleine Verzögerung. Zum einen, weil das Land Brandenburg die Kampfmittelräumung angemahnt hat. Dafür haben wir jetzt 40 Bohrungen auf alten Bombentrichtern hinter uns und zum Glück noch keine Munition gefunden. Wegen der potenziellen Gefahr können wir da bis zur Freigabe vom Kampfmittelbeseitigungsdienst nicht mit schwerem Gerät übers Gelände rollen. Und der große Pavillon, den wir als Kernstück für den Park aus China holen lassen, der ist bereits unterwegs. Dann kann die Feier für Ludwigsfelder und Gäste steigen.

Sie hatten die Park-Eröffnung für Juli angekündigt, was ist nach jetzigem Stand realistisch?
Steinhart: Ich rechne in wenigen Wochen damit. Wenn wir nichts weiter an Munition finden, dann könnte Ende August alles fertig und am 1. September die Einweihung sein.

Interview: Jutta Abromeit

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