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Teltow-Fläming Halligalli mit Büttenreden und Tanzmariechen
Lokales Teltow-Fläming Halligalli mit Büttenreden und Tanzmariechen
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06:55 19.01.2014
Die Fünkchen des LKK am Sonnabend in Kuckuks-Scheune in Hennickendorf beim Funkentanz. Quelle: Margrit Hahn
Hennickendorf

 Die Funkenmariechen und Gardetänzer sorgten gleich zu Beginn für Stimmung. Selbst der Älteste in der Runde des LKK, der 85-jährige Zeremonienmeister Werner Eiserbeck, hatte seinen Spaß. Er durfte die hübschen jüngeren Tänzerinnen in den Saal hinein- und anschließend wieder hinausbegleiten.

Nicht nur die Gäste kamen in schmucken Kostümen, selbst die Betreiber der Kuckuks-Scheune Volker und Meike Höhne hatten sich als Cäsar und Cleopatra in Schale geworfen. Sie freuten sich, dass die Veranstaltung in diesem Jahr so gut besucht war. „Schon der Vorverkauf lief bestens“, freute sich Volker Höhne.

Einen Extra-Tusch gab es für Ortsvorsteher Dietmar Rindt. Er hatte für die Akteure des LKK Getränke spendiert. „Na wenn er das mal nicht bei der Bürgermeisterin abrechnet“, mutmaßte Moderator Volker Eiserbeck lachend. Doch da widersprach Rindt energisch – er zahlte aus eigener Tasche.

Daniela Henneborn aus Luckenwalde hatte ihre Freundinnen mit nach Hennickendorf gebracht. Sie ist erst seit kurzem Trainerin beim LKK und bringt den jüngsten Narren das Tanzen bei. „Die dürfen abends allerdings nicht dabei sein. Dafür sind sie noch zu klein“, sagte Daniela Henneborn. Dafür hatte sie ihre Freundinnen zu Hause schon instruiert, was bei so einer Veranstaltung auf sie zukommen wird. Das dreifach „Lucki, Lucki, Helau“ klappte gut und auch die Kostüme der Frauen saßen fantastisch. Sie hatten sich als Cindy aus Marzahn, Polizistin oder wie Daniela Henneborn als griechische Liebesgöttin verkleidet.

Der Präsident des LKK, Marcel Sachs, wollte mit seinem gelben Einteiler, der auch als Ganzkörperkondom bezeichnet wurde, schon auf die kommende Saison aufmerksam machen. Der Luckenkiener Karneval-Klub feiert in der nächsten Saison das 55-jährige Bestehen. „Wir wollen sehen, dass wir euch mit diesem Programm fit bekommen für die 55 Jahre“, sagte Sachs. Das Publikum war bester Laune und je später der Abend, desto ausgelassener ging es zu. Dieses Jahr heißt es bei den Jecken: „Ein Motto ist uns ganz egal - beim LKK da tobt auch so der Saal!“ In Hennickendorf hat es funktioniert. Da immer wieder Zugaben verlangt wurden, ging das Programm bis 22.30 Uhr.

In den kommenden Wochen haben die Jecken noch etliche Auftritte. Besonders hoch her geht es am 15. Februar um 19 Uhr beim Karneval für Jedermann in der Kolzenburger Gaststätte. Einen Tag später ist dann um 14 Uhr Kinderfasching und am Wochenende darauf ist dann noch einmal Halligalli; am 22. Februar für alle und am 23. Februar kommen die Senioren ab 14 Uhr auf ihre Kosten. „Das ist der Härtetest für jeden Karnevalisten“, weiß Volker Eiserbeck aus Erfahrung.

Von Margrit Hahn

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