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Teltow-Fläming Hallo Taxi!
Lokales Teltow-Fläming Hallo Taxi!
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00:17 03.03.2017
Gabriele Preß mit Ehemann Uwe und Mutter Irmgard, die auch jahrelang am Steuer des Taxis saß . Quelle: Margrit Hahn
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Trebbin

Das Familienunternehmen Taxi-Preß ist seit Februar 1927 in Trebbin ansässig. Alfred Preß, Großvater der heutigen Chefin Gabriele Preß, gründete die Firma damals mit der ungewöhnlichen Bezeichnung „Gewerbe als Personenbeförderungsmittel Auto gegen Entgelt“. Drei Jahre später kam die Gewerbeerlaubnis für eine Autowerkstatt und den Handel mit Ersatzteilen und Zubehör dazu. 1932 wurde vor dem Haus in der Bahnhofstraße 2 eine Tankstelle mit zwei Zapfsäulen gebaut. Selbst eine Fahrschule mit angestelltem Fahrschullehrer sowie ein Omnibus gehörten einst zur Firma.

1949 stieg die zweite Familiengeneration ein

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb neu aufgebaut – mit Taxen, Mietwagen und Lkw. 1949 stieg Hans Preß in den Taxi- und Mietwagenbetrieb ein, den er 1973 nach dem Tod seines Vaters Alfred Preß allein weiterführte. Im Laufe der Jahre hat sich das Leistungsangebot entsprechend den Kundenwünschen gewandelt. So kamen Kleintransporte und Kurierfahrten hinzu. Es werden Krankenfahrten für die Krankenkassen durchgeführt und im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming hat Taxi Preß auch Schülertransporte übernommen.

„Das alles funktioniert nur, weil die ganze Familie mitmacht“, sagt Gabriele Preß, die seit 1. Januar 2006 die Geschicke des Unternehmens lenkt – aber schon seit 1983 am Lenkrad sitzt. „Ich glaube, ich habe Benzin oder Diesel in den Adern“, sagt die 57-Jährige, die mit Leib und Seele dabei ist.

Taxi-Fahrer mit touristischem Hintergrundwissen

Viele Fahrgäste wissen ihre Kenntnisse und Erfahrungen zu schätzen. So gibt sie beispielsweise Auskünfte über touristische Highlights in der Region, zu Fahrradwegen oder Veranstaltungen. „Ich unterhalte mich gern im Taxi aber es gibt auch Fahrgäste, die ihre Ruhe wollen oder die sich die Sorgen von der Seele reden“, berichtet die Unternehmerin. Einmal hatte sie es bisher mit Zechprellern zu tun. Die ließen sich nach Potsdam chauffieren und sind dann in einem Wohnviertel abgetaucht. Hin und wieder werden Handys im Fahrzeug vergessen, aber es dauert nicht lange, bis sich der Besitzer meldet und es abholt.

Insgesamt gehören vier Taxen und ein Mietwagen zum Unternehmen. Gabriele Preß ist froh, dass Ehemann Uwe, Tochter Sabine und Schwiegersohn Mario sowie ihre Mutter Irmgard immer an ihrer Seite stehen. „Ohne zuverlässige Mitarbeiter wären wir nicht das, was wir präsentieren wollen: ein zuverlässiger Partner für all unsere Kunden und Geschäftspartner“, sagt Gabriele Preß, die bei der Jubiläumsfeier allen ihren Dank aussprach.

Von Margrit Hahn

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