Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Haltestellen in Ludwigsfelde werden verlegt
Lokales Teltow-Fläming Haltestellen in Ludwigsfelde werden verlegt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:50 09.05.2016
Busse passen unter der Brücke hindurch. Quelle: Sack
Anzeige
Ludwigsfelde

Die Stadt Ludwigsfelde entfernt drei Bushaltestellen von der Verbindungsstraße zwischen dem Birkengrund und dem Ortsteil Genshagen. Sie sollen an die Alfred-Kühne-Straße beziehungsweise an die Parkallee verlegt werden. Das ist der Auftrag an die Verwaltung nach einem einstimmigen Beschluss der Stadtverordneten. Der Grund: Die an Werktagen bis zu 56 Busse sollen nicht mehr die 3,20 Meter niedrige B101-Unterführung passieren.

Hintergrund dieser Aktion war, wie berichtet, eine Forderung vom Landesbetrieb Straßenwesen. Der hatte gegenüber der Stadt mehrfach erklärt, dass Bussen, die durch diese Brücke passen, trotz der Höhen-Warnung Lkws folgten, die nicht durchpassen. Deshalb gebe es immer wieder Brückenschäden. Diese Reparaturen seien teuer, die Kosten dafür wolle man nicht länger hinnehmen.

Größere Abstimmungen zwischen Bus- und Bahn-Fahrplänen sind nötig

Im Rathaus von Ludwigsfelde war man zwar sauer über diese Forderung und ungeplante Kosten von rund 80 000 Euro. So viel müsste für Abriss und Neubau der Haltestellen eingeplant werden, sagte der stellvertretende Bürgermeister und Baufachbereichsleiter Torsten Klaehn. Er hatte erklärt, nach einer Prüfung im Rechtsamt der Stadt sei unklar, ob solche Reparaturkosten wirklich auf die Stadt zukämen. Deshalb wolle man mit der Umverlegung allem aus dem Wege gehen.

Die zu niedrige Brücke stammt aus der Zeit vor der Fusion von Genshagen mit der Stadt Ludwigsfelde, weil die Bewohner keinen massiven Lkw-Verkehr im Dorf haben wollten. Diesen Wunsch hat das damalige Amt Ludwigsfelde realisiert.

Die nun beschlossene Umverlegung der drei Bushaltestellen bedeutet für die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming nicht nur Diesel-Mehrkosten für 15 000 Kilometer zusätzliche Strecke. Sie bedeutet auch größere Abstimmungen zwischen Bus- und Bahn-Fahrplänen der Region. Über die nun anfallenden Mehrkosten will VTF-Geschäftsführer Volker Fleischer mit dem Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr, dem Kreis, reden.

Von Jutta Abromeit

Die Bürger in Niederer Fläming und Dahme blicken rings um ihre Dörfer auf Windenergieanlagen. 138 Stück stehen allein in diesen Kommunen, die meisten wurden erst in den letzten Jahren errichtet. Elf Jahre nach einer ersten repräsentativen Bürgerumfrage zur Windenergie wird diese nun wiederholt.

09.05.2016

Sein Beruf wurde ihm in die Wiege gelegt, schon der Vater betrieb eine Schäferei. In der DDR trat Lutz Ritter mit 14 Jahren in die Fußstapfen seines Vaters. Seitdem hatte er ein bewegtes Leben mit vielen Höhen und Tiefen – doch er ist froh, nicht aufgegeben zu haben. Er ist einer der Letzten seiner Art. Unsere Volontärin hat ihn besucht.

09.05.2016

Bislang stand er grau und unauffällig: der Schaltschrank des Landesbetriebes Straßenwesen an der Luckenwalder Nuthepromenade. Nun wurde er vom städtischen Bauhof mit frischen Farben aufgepeppt.

09.05.2016
Anzeige