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Haltestellen in Ludwigsfelde werden verlegt

Öffentlicher Nahverkehr Haltestellen in Ludwigsfelde werden verlegt

Drei Bushaltestellen werden von der Verbindungsstraße zwischen dem Ludwigsfelder Birkengrund und dem Ortsteil Genshagen an die Alfred-Kühne-Straße beziehungsweise an die Parkallee verlegt werden. Das haben die Stadtverordneten beschlossen

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Busse passen unter der Brücke hindurch.

Quelle: Sack

Ludwigsfelde. Die Stadt Ludwigsfelde entfernt drei Bushaltestellen von der Verbindungsstraße zwischen dem Birkengrund und dem Ortsteil Genshagen. Sie sollen an die Alfred-Kühne-Straße beziehungsweise an die Parkallee verlegt werden. Das ist der Auftrag an die Verwaltung nach einem einstimmigen Beschluss der Stadtverordneten. Der Grund: Die an Werktagen bis zu 56 Busse sollen nicht mehr die 3,20 Meter niedrige B101-Unterführung passieren.

Hintergrund dieser Aktion war, wie berichtet, eine Forderung vom Landesbetrieb Straßenwesen. Der hatte gegenüber der Stadt mehrfach erklärt, dass Bussen, die durch diese Brücke passen, trotz der Höhen-Warnung Lkws folgten, die nicht durchpassen. Deshalb gebe es immer wieder Brückenschäden. Diese Reparaturen seien teuer, die Kosten dafür wolle man nicht länger hinnehmen.

Größere Abstimmungen zwischen Bus- und Bahn-Fahrplänen sind nötig

Im Rathaus von Ludwigsfelde war man zwar sauer über diese Forderung und ungeplante Kosten von rund 80 000 Euro. So viel müsste für Abriss und Neubau der Haltestellen eingeplant werden, sagte der stellvertretende Bürgermeister und Baufachbereichsleiter Torsten Klaehn. Er hatte erklärt, nach einer Prüfung im Rechtsamt der Stadt sei unklar, ob solche Reparaturkosten wirklich auf die Stadt zukämen. Deshalb wolle man mit der Umverlegung allem aus dem Wege gehen.

Die zu niedrige Brücke stammt aus der Zeit vor der Fusion von Genshagen mit der Stadt Ludwigsfelde, weil die Bewohner keinen massiven Lkw-Verkehr im Dorf haben wollten. Diesen Wunsch hat das damalige Amt Ludwigsfelde realisiert.

Die nun beschlossene Umverlegung der drei Bushaltestellen bedeutet für die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming nicht nur Diesel-Mehrkosten für 15 000 Kilometer zusätzliche Strecke. Sie bedeutet auch größere Abstimmungen zwischen Bus- und Bahn-Fahrplänen der Region. Über die nun anfallenden Mehrkosten will VTF-Geschäftsführer Volker Fleischer mit dem Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr, dem Kreis, reden.

Von Jutta Abromeit

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