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Handwerker stellen Maibaum auf

Ludwigsfelde Handwerker stellen Maibaum auf

Auf dem Rathausplatz in Ludwigsfelde haben Vertreter der Handwerksinnungen und der Handwerker der Stadt am Freitag den Maibaum aufgestellt. Die Kreishandwerkerschaft hatte die Aktion organisiert. Außerdem warben sie dringend um Azubis.

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Mit Muskelkraft wurde der Maibaum aufgestellt.

Quelle: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. Viele Ludwigsfelder verfolgten am Freitagnachmittag ein Spektakel auf dem Rathausplatz: Der Maibaum wurde aufgestellt. Es war das dritte Mal, dass sich Ludwigsfelder Handwerker mit dieser Aktion präsentierten und damit auch auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk aufmerksam machen wollt.

Handwerker brauchen dringend Auszubildende

„Es geht um viel mehr als um das Aufstellen des Maibaums“, sagte Kreishandwerksmeister Jörg Peschke, „denn es gibt kaum einen Betrieb, der keine Lehrlinge sucht.“ Bäckermeister Heiko Paul aus Ahrensdorf stimmte zu: „Ich hatte meinen letzten Verkäuferlehrling vor drei und den letzten Bäckerlehrling vor sieben Jahren.“ Insgesamt elf Innungen, von Dachdecker bis Schornsteinfeger, vertrat Kerstin Weinert von der Kreishandwerkerschaft. An ihrem Stand wies sie auf die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Leute hin. Leider fehle ein breites Interesse.

Verschiedene Innungen mit dabei

Zu den Männern, die unter dem Kommando von Zimmermann Mario Ruge mit Muskelkraft den 14,10 Meter langen Maibaum errichteten, gehörten neben anderen Dirk Stein und Azubi Leonardo Stein, von der Tischlerei „Tradition und Kreativität“, mehrere Dachdecker- und Schornsteinfegermeister sowie die Vertreter von Baufirmen. Aus Gründen der Sicherung war ein Kran aufgefahren, der im Falle des Abdrehens des Maibaumes, Schlimmes verhindert hätte.

Kindermaibaum

Die ursprüngliche Gesamtlänge des Stammes habe 21 Meter betragen, so Jörg Peschke. Der Kreishandwerksmeister scherzte: „Damit hätten wir den Wettbewerb um den längsten Maibaum der Region locker gewinnen können, aber wir wollen nicht immer die Ersten sein.“ Erstmals in diesem Jahr waren Innungsschilder unter der Maibaumkrone befestigt. Auch erstmals wurde ein zweiter, ein Kindermaibaum vor dem Rathaus errichtet. Er ist ein Stück aus dem Vorjahres-Maibaum, der zerbrochen war.

Bürgermeister lobt die Aktion

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) sagte: „Ich finde es gut, dass das Handwerk sich hier positioniert, sich in der Region stark zeigt.“ Er weiß auch, dass es immer schwieriger wird, gute Handwerker zu finden. „Handwerk bedeutet Kreativität“, sagte Igel. „Und man sieht abends, was man morgens begonnen hat“, sagte Kreishandwerksmeister Peschke. Auch mehrere Landtagsabgeordnete wohnten der Zeremonie bei.

Kinder aus der Tanzschule zeigen Programm

Die Kinder der Tanzschule Huber sorgten mit einem kleinen Programm für Unterhaltung. „Papa hat es gutgemacht“, befand die siebenjährige Maja, als der Maibaum stand, und strahlte ihren Vater David Brandes an, der zu den starken Männern des Nachmittags gehörte. Er meinte nur: „Mit einem richtigen Kommando klappt das.“

Von Gudrun Ott

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