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Handynetz in Kummersdorf-Gut unterbrochen

Mobilfunk Handynetz in Kummersdorf-Gut unterbrochen

Das Mobilfunknetz der Telekom war in Kummersdorf-Gut tagelang abgeschaltet. Hintergrund war, dass die Telekom den Sender auf LTE aufrüstet. Anwohner ärgern sich allerdings, dass sie über die Abschaltung nicht informiert worden sind.

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Die Sender in Kummersdorf-Gut, sie sehen ähnlich aus wie diese, werden umgebaut.

Quelle: Dpa

Kummersdorf-Gut. Das Handy schweigt, Anrufe sind unmöglich – so ging es Kunden im Telekom-Mobilfunknetz in den vergangenen eineinhalb Wochen in Kummersdorf-Gut. Der örtliche Sender des Handynetzes war einfach abgeschaltet, und das ärgert Norbert Feldner ziemlich. „Ich bin darauf angewiesen“, sagt er. Er wohnt in Kummersdorf-Gut und betreibt dort ein Fuhrunternehmen. Seine Aufträge kommen in der Regel per Handy. Ist er nicht erreichbar, suchen sich die Auftraggeber jemand anderen. „Die brauchen gleich eine Entscheidung“, sagt der Unternehmer. Und nicht nur er habe Probleme wegen des abgeschalteten Netzes: Er kenne einige, die längst kein Festnetztelefon mehr haben und deswegen auch in Notsituationen auf das Handy angewiesen sind.

Telekom: Baumaßnahme war geplant

Bei dem Netzausfall habe es sich um eine geplante Baumaßnahme gehandelt, erklärte die Deutsche Telekom auf MAZ-Nachfrage. Der Mobilfunkstandort werde derzeit vom reinen Handynetz, dem sogenannten GSM-2G-Standard, auf die moderne LTE-Technik (4G) umgerüstet, die dann auch schnelles Internet über das Mobilfunknetz ermöglicht. Für den Umbau sei es notwendig gewesen, die bestehenden Sender abzuschalten, erläutert Telekom-Sprecher Hubertus Kischkewitz. Das sei am 26. April passiert, inzwischen seien die Sender wieder verfügbar. Allerdings müssen sie wegen der Umbauarbeiten noch einmal abgeschaltet werden, und zwar vom 9. bis 13. Mai. Informationen über solche Abschaltungen gebe es bei einer speziellen Hotline der Telekom (0800/3302202 oder vom Handy im Telekom-Netz: 2202).

Auskunft sorgt für Empörung

Norbert Feldner empört diese Auskunft der Telekom. „Die hätten den Leuten mal Bescheid sagen können“, sagt er. „Die Leute wurden nicht informiert.“ Die Telekom gebe so viel Geld für Werbung aus, da sei es doch kein Problem, eine Anzeige in den örtlichen Medien zu schalten, in der auf die Abschaltung hingewiesen werde.

Hubertus Kischkewitz hingegen verweist in diesem Zusammenhang auf die Hotline. Die Kunden ließen sich nicht einfach und eindeutig einer Mobilfunkzelle zuordnen, weder diejenigen, die im Gebiet eines bestimmten Senders wohnten, noch diejenigen, die diesen als Durchreisende aus dem Auto oder aus der Bahn heraus nutzten. Bei Problemen sollten Kunden die Hotline anrufen, dort seien sie gut aufgehoben.

Von Carsten Schäfer

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