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Harmonischer Wechsel der Instrumente

Auftritt im Jüterboger Kulturquartier Harmonischer Wechsel der Instrumente

Die französische Musikerin Elizabeth Balmas ist ein Ausnahmetalent an der Bratsche und an der Violine. Am Sonnabend begeisterte sie ihr Publikum gemeinsam mit der Pianistin Juliane Sailer im Rahmen der Jüterboger Kammermusiken. Am 12. Dezember wird sie erneut in der Flämingstadt gastieren.

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Elizabeth Balmas und Juliane Sailer im Jüterboger Kulturquartier.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. Die Jüterboger Kammermusiken sind mittlerweile zum festen Bestandteil des Veranstaltungsplans der Flämingstadt geworden. Zu mehr als einer Handvoll Konzerten lädt das Kulturquartier im Mönchenkloster alljährlich. Einmal im Monat erklingen dann in dem alten Gebäude Werke von Bach, Vivaldi und anderen Virtuosen. Am Sonnabend fand das zweite Anrechtskonzert der Spielzeit 2015/2016 statt.

Unter dem Titel „Kammermusik vom Feinsten“ traten die beiden Musikerinnen Elizabeth Balmas und Juliane Sailer auf. Sie wurden vom Vater der Pianistin Sailer vorgestellt, der auch Informationen zu den gespielten Stücken gab. Ob mit dem Motto des Konzerts die beiden Interpretinnen selbst oder doch die Werke, die sie vortrugen, gemeint waren, verriet er allerdings nicht.

Eröffnet wurde das Programm mit einer Sonate des österreichischen Komponisten Franz Schubert. Was sich hinter dem Titel „Arpeggione-Sonate“ verbirgt, erklärte Till Sailer: „Die Sonate wurde für das etwas unbekannte Instrument Arpeggione geschrieben“, sagte er, „arpeggire bedeutet, Akkorde zu machen.“ Seine Tochter am Klavier wurde allerdings von der Viola begleitet, einem weitaus bekannteren Instrument. Gespielt wurde sie von Elizabeth Balmas, die Till Sailer vor allem für ihre Vielseitigkeit lobte. „Sie kann auf ihren Konzerten problemlos zwischen Bratsche und Violine wechseln“, berichtete er, „das können nur wenige.“ Auch am Sonnabend spielte Balmas beim folgenden Scherzo von Johannes Brahms nicht mehr die Viola, sondern wechselte zur Violine. Das Talent ist der Französin, die neben Berlin auch in Paris beheimatet ist, allerdings nicht über Nacht zugeflogen. „Elizabeth Balmas hat ihr Examen am Pariser Conservatoire National Superieur bereits mit 14 Jahren gemacht“, erklärte Till Sailer. Wer das Konzert der Musikerin verpasst hat, bekommt im Dezember eine neue Chance: beim Adventskonzert der Jüterboger Kammermusiken am 12. Dezember im Kulturquartier mit dem Ensemble „Canto e Corde“ aus Berlin.

Von Victoria Barnack

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