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Harmonium mit schwingenden Zungen

Schöneweide (Nuthe-Urstromtal) Harmonium mit schwingenden Zungen

Das Harmonium in der Schöneweider Dorfkirche ist fertig restauriert. Mit einem Konzert wurde es eingeweiht. Das Harmonium hat keine Orgelpfeifen, sondern kleine schwingende Metallzungen.

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Saxofonist Mattia Maccarelli und Kreiskantor Peter-Michael Seifried bei der Einweihung des Harmoniums.

Quelle: Iris Krüger

Schöneweide. Nun erklingt es wieder: Rechtzeitig zum 1. Advent wurde das Harmonium in der Dorfkirche zu Schöneweide restauriert. Zur Einweihung am Freitag gab es ein kleines Konzert von Kreiskantor Peter-Michael Seifried sowie Saxophonist Mattia Maccarelli.

„Sie haben ein Harmonium, das ein ebenso ungewöhnliches wie auch wertvolles ist“, begrüßte Seifried die zahlreichen Gäste. Das Instrument stammt aus den 1920er Jahren. „Erbaut wurde es von dem Schweden Olof Lindholm, der in seiner Harmoniumfabrik in Borna rund 400 Stück pro Jahr produzierte“, so Seifried weiter, „dieses Instrument in der Kirche zu Schöneweide ist daher ein ganz Besonderes, weil aus ganz wenig ganz viel gemacht wurde. Es besitzt keine Pfeifen, sondern kleine schwingende Metallzungen. Somit kann es nicht verstimmen. Nur wenn Staub darauf liegt, hat es Einfluss auf den Klang.“ Doch habe das Instrument in Schöneweide einen sicheren Platz.

Ab sofort kann es wieder zu Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen erklingen. Die ideale Begleitung zum Spiel des Harmoniums sei das Saxophon, sagte Seifried. Davon ließen sich die Gäste anschließend überzeugen.

Von Iris Krüger

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