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Hartmut Fischer stellt in Dahme aus

Bilder aus 20 Jahren im ältesten Museum des Kreises Hartmut Fischer stellt in Dahme aus

Seit mehreren Jahrzehnten ist Hartmut Fischer Hobbykünstler, seit seiner Pensionierung vor zwei Jahren hat sich der ehemalige Grundschullehrer dieser Leidenschaft intensiver gewidmet. Jetzt stellt er Bilder aus den vergangenen 20 Jahren im Dahmer Heimatmuseum aus.

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Hartmut Fischer in seiner Ausstellung.

Quelle: Victoria Barnack

Dahme. In der Kleinstadt Dahme hat das Heimatmuseum nur selten das Glück, beheimatete Künstler ausstellen zu können. Unter den 5000 Einwohnern sind aber immerhin einige Talente, die neben ihren Hauptberufen noch Zeit und Inspiration finden, um eigene Kunstwerke zu schaffen. Zu ihnen gehört seit mehreren Jahrzehnten Hartmut Fischer.

„Ich freue mich, dass ich auch lokalen Künstlern die Chance geben kann, sich hier zu zeigen“, sagt Tilo Wolf. Er ist der Leiter des ältesten Museums im Landkreis Teltow-Fläming. 1905 wurde das Heimatmuseum am Töpfermarkt in Dahme eröffnet und zeigt seitdem nicht nur historische Aspekte der Stadt. In der neuen Ausstellung können sich Besucher vom Künstler selbst herumführen lassen.

Malereien und Grafiken sind zu sehen

„Das ist eine Zusammenstellung aus 20 Jahren Hobbymalerei“, erklärt Hartmut Fischer, der lange Zeit als Grundschullehrer in Dahme sowie in Zossen gearbeitet hat. Seit zwei Jahren ist er nun pensioniert und fand so die Zeit, sich seinem Hobby ausgiebiger zu widmen als zuvor.

In zwei Räumen des Heimatmuseums durfte Hartmut Fischer sich und seine Werke ausbreiten. „Im ersten Teil ist meine Malerei zu sehen“, berichtet er, „im zweiten Raum geht es dann um Grafik.“ Insgesamt sind mehr als 20 Werke aufgehängt. Die Finissage der Ausstellung wird am 20. Juni sein.

Figur Twinky als Bildgestalter

Eine Besonderheit unter den Werken von Hartmut Fischer ist die Figur Twinky. „Diese Figur habe ich selbst erfunden und sie eigene Bilder gestalten lassen“, berichtet der Hobbykünstler. Mit dieser Gestalt hat der Dahmer inzwischen schon Episoden erlebt, die ihn zum Schmunzeln gebracht haben. „Einmal stand jemand hier und hat gefragt, ob Twinky das selbst gemacht hat“, erzählt er über ein Werk, das sich „ Twinkys Stadtplan“ nennt. Den unwissenden Besucher ließ der eigentliche Maler am Ende im Glauben, die ausgedachte Figur sei der echte Schöpfer des Bildes.

Als Andenken können Besucher der Ausstellung nicht nur Erfahrung und einen Abstecher ins Heimatmuseum eine Etage höher mitnehmen. „Inzwischen haben wir T-Shirts von Twinkys Arbeiten entworfen“, sagt Hartmut Fischer. Für Liebhaber der abstrakten Kunst stehen vier Motive zur Auswahl. Bestellt werden kann bei Museumsleiter Tilo Wolf vor Ort.

Von Victoria Barnack

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