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Teltow-Fläming Hausverkauf nur mit Bleiberecht für Jugendclub
Lokales Teltow-Fläming Hausverkauf nur mit Bleiberecht für Jugendclub
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00:46 14.03.2018
Mein Name sei Gantenbein. Der Mellenseer Jugendclub kann auch beim Verkauf des Hauses in der unteren Etage bleiben. Quelle: Foto: Frank Pechhold
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Mellensee

Der Jugendclub „Explosiv“ kann so lange in dem Haus an der Mellenseer Hauptstraße 7 bleiben, bis Ersatz da ist. Nur unter dieser Maßgabe darf die Wohnungsbaugesellschaft am Mellensee (WVM) die Immobilie verkaufen. Das wurde kürzlich in der Sitzung der Gemeindevertreter bekräftigt.

Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) empfahl, dass WVM-Geschäftsführer Stefan Hartel die Verkaufsgespräche mit den Bewerbern weiterführt. „Es würde mich freuen, wenn wir das Ganze zeitnah abschließen“. Mit 14 zu eins stimmten die Gemeindevertreter dafür. „Das ist ein Vertrauensvorschuss für den neuen WVM-Geschäftsführer“, sagte Thomas Kosicki (UWG).

Aktuell gibt es drei Kaufinteressenten

Aktuell gibt es drei Kaufinteressenten für Grundstück und Gebäude. Im Ortsbeirat stellten Jörg Martin aus Zossen, Sven Lehmann aus Kallinchen und Rainer Strzeletz aus Rangsdorf ihre Nutzungskonzepte vor. Nur zwei Mellenseer nutzten die Chance, um sich zu informieren. Enttäuscht über das geringe Bürgerinteresse zeigte sich Gemeindevertreter Erhard Bischert (UWG). Aus seiner Sicht habe Jörg Martin das beste Konzept vorgelegt. Für ihn spreche, dass er sich schon seit geraumer Zeit im Verein „Pro Mellensee“ engagiere, sagte Bischert.

Sein Fraktionskollege Thomas Kosicki äußerte sich zufrieden darüber, „dass wir in Mellensee keine Dönerproduktion bekommen“. Wie berichtet lehnte die Gemeindevertretung das Kaufangebot eines Investors nach Gerüchten über den Bau einer Fleischfabrik ab. Den Verkaufsstopp für das Grundstück mit Jugendclub, leerer Verkaufshalle und einsturzgefährdeter Scheune hatten SPD und UWG damals vor 55  interessierten Bürgern gefordert. Vereinbart wurde, einen Kaufvertrag nur abzuschließen, wenn die Mehrheit der Gemeindevertreter dem Nutzungskonzept des Käufers zustimmt. Das Mindestgebot für das Grundstück beträgt 110 000 Euro.

Knackpunkt für Hort-Kita-Neubau sind die Kosten

Zudem kann das Erdgeschoss des Hauptgebäudes so lange als Jugendclub genutzt werden, bis die geplante Hort-Kita fertig ist. Der Bau dieses Gebäudes mit 150 Hort- und 50 Kitaplätzen ist beschlossene Sache. In dem Objekt soll der Jugendclub „Explosiv“ eine neue Heimstätte erhalten. Knackpunkt sind die Kosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Darum steht noch nicht fest, ob und wann gebaut wird.

Deshalb fragte Gemeindevertreter Thomas Schulz (CDU/FW), ob der Jugendclub im Falle des Verkaufes der Immobilie Hauptstraße 7 wirklich dort bleiben dürfe. „So steht es in der Ausschreibung“, antwortete Bürgermeister Broshog.

Von Frank Pechhold

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