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Heimatmuseum sucht Exponate für Ausstellung

Baruth Heimatmuseum sucht Exponate für Ausstellung

Für eine neue Sonderausstellung sucht das Heimatmuseum in Baruth Exponate. Gesucht werden Gegenstände, auf denen das Wappen „anno 1638“ oder der Namenszug „Baruth/Mark“ zu sehen sind. Die Ausstellung soll im Frühjahr nächsten Jahres eröffnet werden.

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Ute Nitsche im Schulmuseum, das Platz macht für Sonderausstellungen. Zurzeit werden Exponate für die erste Schau gesucht.

Quelle: Andreas Staindl

Baruth. Das Heimatmuseum in Baruth sucht Exponate für eine Sonderausstellung. Gesucht werden Gegenstände, auf denen das Wappen „anno 1638“ oder der Namenszug „Baruth/Mark“ zu sehen sind. Die Ausstellung soll im Frühjahr nächsten Jahres eröffnet werden.

Das Wappen von 1638 ist zwar nicht das älteste der Stadt Baruth, doch es ist das, von dem man gesichert weiß, wann es zum ersten Mal nachweislich erwähnt wurde. Ute Nitsche möchte dieses Wappen in den Mittelpunkt rücken. Sie sucht Gegenstände, auf denen es zu sehen ist. „Ich bin überzeugt, dass es noch zahlreiche solcher Exponate gibt“, sagt die Vorsitzende des Heimatvereins in Baruth, die auch das Heimatmuseum leitet und betreut.

Heimatmuseum Baruth

Wer Gegenstände hat, die das Wappen anno 1638 oder den Namenszug „Baruth/Mark“ tragen, kann sie dem Heimatmuseum in Baruth leihen.

Museums-Chefin Ute Nitsche ist dafür die Ansprechpartnerin. Sie ist schriftlich per E-mail an nitsche-ute@web.de zu erreichen.

Das Heimatmuseum am Ernst-Thälmann-Platz in Baruth ist immer sonntags in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr geöffnet. Im Januar 2017 bleibt die Einrichtung wegen Umbaumaßnahmen geschlossen.

„Es wäre schön, wenn die Leute in ihren Kellern oder auf Böden stöbern würden.“ Erste Gegenstände hat sie schon erhalten. Ein Holzteller etwa wurde bei ihr abgegeben. Ihn ziert das Wappen anno 1638 der Stadt Baruth. Die Chefin des Heimatmuseums vermutet, dass dieser Teller ein Präsent sein könnte: „Gut möglich, dass ihn Betriebe unsere Stadt erhalten oder vergeben hatten-vielleicht als Auszeichnung.“ Ein großes Exemplar einer Nachbildung des Wappens hängt derzeit im alten Schloss in Baruth. Es zählt zu den ausgewählten Stücken einer Sammlung, die anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Stadtrecht Baruth“ gezeigt werden.

Geschichten rund um das Wappen

Was es mit diesem ausgestellten Wappen auf sich hat, zu welchem Anlass es gefertigt und benutzt wurde, ist derzeit nicht bekannt, wie Ute Nitsche sagt. Denkbar wären Umzüge, etwa zum 1. Mai oder das Präsentieren des Wappens anlässlich eines Jubiläums. Die Vorsitzende des Heimatvereins ist auch an den Geschichten rund um das Wappen interessiert. Und sie sucht Gegenstände mit dem Namenszug „Baruth/Mark“. Einige solcher Exponate mit dieser Werbung hat sie schon im Museum wie etwa Kleiderbügel, Schuhanzieher und Hakenleisten aus der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. „Das brachte mich auf die Idee, nach weiteren Dingen mit diesem Namenszug zu suchen. Es muss doch viel mehr solcher Gegenstände geben.“

In ihrem privaten Umfeld ist Ute Nitsche schon fündig geworden. So hat sie beispielsweise den Deckel einer Fahrradklingel erhalten, auf dem ebenfalls „Baruth/Mark“ zu lesen ist. Nun hofft die Museums-Chefin, dass viele Bürger ihrem Aufruf folgen: „Wir haben gerade erst damit begonnen, die Exponate in unserem Museum aufzuarbeiten, sie Personen und Ereignissen zuzuordnen.“ Ihr Vorgänger, der inzwischen verstorbene Horst Wende, hatte über viele Jahre zahlreiche Exponate und historische Zeitzeugnisse zusammengetragen und damit für die Nachwelt bewahrt. Ute Nitsche führt dessen ehrenamtliche Arbeit fort und gibt dem Heimatmuseum ein anderes Gesicht. So soll in Raum für Sonderausstellungen hergerichtet werden. Gegenstände mit Wappen „anno 1638“ und Namenszug „Baruth/Mark“ werden dort als erstes gezeigt. Noch ist der Raum allerdings belegt. Derzeit ist das Schulmuseum darin untergebracht, das in einen anderen Raum zieht.

Von Andreas Staindl

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