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Teltow-Fläming Heimatverein bangt Fürstentag-Finanzen
Lokales Teltow-Fläming Heimatverein bangt Fürstentag-Finanzen
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19:19 19.07.2016
Jörg Podzuweit (2.v.l.) hat als Ritter von Hake kürzlich die Salzwedeler Stadtwache zum Jüterboger Fürstentag 2016 eingeladen. Quelle: privat
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Jüterbog

Neun Wochen vor dem Jüterboger Fürstentag am 10. September ist Jörg Podzuweit enttäuscht. Der Vorsitzende des Heimatvereins Jüterboger Land stellt eine deutlich sinkende Unterstützung des großen Ereignisses durch die Jüterboger Gewerbetreibenden fest. „Wir haben zwar eine Unmenge an Firmen angeschrieben, aber es gibt nicht viel Resonanz“, sagt Podzuweit.

1000 Euro weniger als voriges Jahr

Es seien zwar viele Firmen wieder dabei, insgesamt fehlen dem Verein im Vergleich zum Vorjahr rund 1000 Euro an Spenden und Podzuweit hat das Gefühl, „dass manche Ansässigen der Fürstentag leider gar nicht interessiert“. Bis vor kurzem war sogar die Finanzierung der Veranstalter-Versicherung noch unklar, die immerhin 600 Euro kostet. „Hier ist ein Jüterboger Unternehmen großzügig eingesprungen“, sagt Podzuweit. Doch grundsätzlich lasse das Sponsoring immer weiter nach.

„Ohne die Zuschüsse des Kreises würde es nicht gehen“, so Podzuweit weiter. Aus Sparkassenmitteln hat der Kreis dem Verein 4000 Euro für den diesjährigen Fürstentag zur Verfügung gestellt. Dabei wünscht sich Podzuweit gar nicht so große Beträge von einigen wenigen Firmen. „Auch kleine zweistellige Beträge würden uns helfen“, so der Organisator.

Gaukler, Handwerker und Schausteller sind teuer

„In der Vergangenheit wurden wir für das gleichförmige Programm kritisiert, aber um es abwechslungsreicher zu machen brauche ich Geld“, sagt er. Gern würde er mehr auf die Bühne bringen, Gaukler durch das Publikum schicken oder mittelalterliche Handwerker oder Schausteller auf den Markt locken.

Doch Podzuweit lobt auch viele Menschen, die am Fürstentag beteiligt sind: Die Wirte vom Marktplatz und die regionalen Händler, die an immer mehr Ständen ihre Produkte anbieten, gehören dazu. Auch die Kirchengemeinde, die alle Gotteshäuser geöffnet hält, und auch der Bauhof sei ganz aktiv. „Wenn wir die nicht hätten!“, schwärmt Podzuweit. Er schätzt, dass rund 7000 Stunden Arbeit ehrenamtlich geleistet werden, um den Fürstentag 2016 zu stemmen.

Von Peter Degener

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