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Heimatverein organisiert den Fürstentag

Jüterbog Heimatverein organisiert den Fürstentag

Edelleute, Kirchenoberhäupter und Landesfürsten trafen sich im Mittelalter regelmäßig zum Fürstentag. Der Heimatverein Jüterboger Land erinnert mit einem mittelalterlichen Spektakel daran.

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Zur Organisation des Fürstentags sind viele Mitstreiter nötig.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Knapp einhundert Mal trafen sich, der Stadtchronik zu Folge, im Mittelalter die Mächtigen und Schönen ihrer Zeit in Jüterbog zum Fürstentag. Die Probleme, die sie dabei erörterten, ähnelten oftmals den aktuellen.

Seit 2011 organisiert der Heimatverein Jüterboger Land in Erinnerung an diese wichtigen Treffen das Altstadtfest „Jüterboger Fürstentag“. In diesem Jahr soll an das Herrschertreffen des Jahres 1561 erinnert werden, bei dem die Kurfürsten von Brandenburg und Sachsen, die Herzöge von Mecklenburg und weitere Edle sowie kirchliche Würdenträger aus dem Erzbistum Magdeburg versuchten, eine Einigung bei der Erb-Auseinandersetzung der Mecklenburger Herzöge zu erzielen.

Edelleute, Handwerker und Reformationsjubiläum

Weit weniger ernsthaft hingegen dürfte der diesjährige „Fürstentag“ am 10. September werden. Dessen Programm ist ein buntes Kaleidoskop all dessen, was bereits im Mittelalter als Vergnügung galt.

Los geht es um 13.45 Uhr mit dem festlichen Einzug der Edelleute und Handwerker in die Stadt. Anders als in den Vorjahren, hat sich der Heimatverein dazu diesmal nicht das Zinnaer, sondern das Dammtor ausgesucht. „Es ist sozusagen die Generalprobe fürs Reformationsjubiläum im nächsten Jahr“, sagt der Vereinsvorsitzende Jörg Podzuweit. Nach der Begrüßung vor dem Rathaus verwandelt sich die gesamte Innenstadt zur mittelalterlichen Festmeile mit Speis und Trank, Musik auf historischen Instrumenten, Theater und Puppenspiel, Vorträgen, Führungen und traditionellem Handwerk.

Altstadtbewohner sollen wieder ihre Höfe öffnen

Damit alles reibungslos klappt, haben sich die Heimatfreunde bereits seit Monaten ins Zeug gelegt. Absprachen mit Ämtern und Künstlern mussten getroffen, Altstadtbewohner zum Öffnen ihrer Höfe überredet und die Aufgaben, die jeder am Festtag übernehmen wird, verteilt werden. „10 bis 15 Leute halten die wichtigsten Fäden zusammen“, sagt Podzuweit. „Am Fürstentag selbst werden alle 45 Mitglieder voll zu tun haben.“

Das komplette Programm mit den Veranstaltungsorten, Uhrzeiten und Akteuren gibt es als Flyer in der Stadtinfo und im Internet unter www.jueterboger-fuerstentag.de

Von Uwe Klemens

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