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Teltow-Fläming Heimische Betriebe zeigten ihr Know-How
Lokales Teltow-Fläming Heimische Betriebe zeigten ihr Know-How
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00:17 22.09.2016
Jahn Schubert ist Spezialist für Folienklebung. Quelle: Orth
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Ludwigsfelde

Wo sich sonst Schauspieler oder Sänger die Hand reichen, hielt am Wochenende die heimische Wirtschaft Einzug. Die Gewerbemesse im Klubhaus, auf der sich 19 Unternehmen präsentierten, war die erste Messe des Gewerbevereins Ludwigsfelde. 2011 wurde der Verein gegründet. Mittlerweile engagieren sich bereits gut 40 Betriebe. Ziel ist eine bessere Vernetzung unter den Ludwigsfelder Gewerbetreibenden. Damit soll auch die heimische Kaufkraft in der Stadt bleiben. Denn auch die Betriebe in der Region kämpfen mit den modernen Problemen: „Viele schauen nur ins Internet“, sagt Frank Osterwald, Inhaber einer Baufirma. Wer als erstes im Netz gelistet ist, werde auch angerufen. „Viele kennen die kleinen, heimischen Unternehmen nicht“, sagt er. Daher sei die Messe so wichtig.

Neueste Optikertechnik von Karsten Dobe

Auch Optiker und Vereinsvorsitzender Karsten Dobe präsentierte auf der Messe seine neueste Technik. „PasKal3D Erlebnisrefraktion“ ist ein modernes Brillenglasbestimmungssystem. Während der Messung werden für das rechte und linke Auge getrennte Bilder erzeugt. Zur Sehzeichendarstellung wird dann ein 3D-Monitor verwendet. Bei einem Rundgang überzeugte sich auch Bürgermeister Andreas Igel (SPD) von der neuen Technik.

Beharrlichkeit und Fleiß sind das wichtigste beim Kleben

So zahlreich die Unternehmen, so unterschiedlich auch ihr Arbeitsspektrum. Gegenüber vom Stand eines Supermarktes klebt Jahn Schubert eine Folie an ein Fahrzeug. „Werbewerk“ heißt das Unternehmen. Auf Tassen, T- Shirts oder eben Autos, bis hin zur Leuchtreklame, klebt, montiert und druckt der stellvertretende Vorsitzende des Gewerbevereins verschiedene Logos, Muster oder Firmeninitiale. Auf dem älteren Fahrzeugmodell vor sich habe er es mit komplexen Konturen zu tun, wie er sagt. „Beharrlichkeit und Fleiß“ nennt er beim Kleben die wichtigsten Eigenschaften. Im nächsten Jahr möchte er sein Geschäft vergrößern. Ein Lehrling wäre da willkommen.

Unternehmen raten zu Schnupperpraktika

Dörthe Dräger hat bereits zwei Auszubildende zum Mediengestalter. Ansichtssache heißt ihr kreatives Unternehmen. Von ihr stammt das erste Malbuch der Stadt, „Ludwigsfelde zum Ausmalen.“ Ihr Tipp für junge Leute: ein Praktikum beim Wunschbetrieb absolvieren. Das stärke die berufliche Selbstfindung. Über diesen Weg kommen auch Kontakte zu den Unternehmen zustande, die später in Ausbildungsverträgen münden können.

Lucas Schultz hat ein Ziel vor Augen

Lucas Schultz geht diesen Weg. Noch drückt er aber die Schulbank der neunten Klasse. Ein Ziel hat er aber vor Augen:„Elektriker für Geräte und System“ möchte er werden. Mehr Angebote in Richtung Ausbildungsmessen in der Region wünscht sich indes Vater Thomas Schultz. Mit Sohn Lucas hat er Stand für Stand abgeklappert. Auch Schultz’ Devise ist es, sich auszuprobieren, um auf den richtigen Berufsweg zu kommen. Dabei würde er sich ein engagierteres Auftreten der Unternehmen an den Schulen wünschen. Der Edekamarkt Specht geht diesen Weg bereits. Am Curie-Gymnasium hat sich das Unternehmen bereits vorgestellt. Derzeit arbeiten sechs Auszubildende bei Specht, sagt Susanne Fröhlich. Zwei Jahre davon lernt der Lehrling im Verkauf, dann geht es weiter zur Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel.

Von Krischan Orth

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