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Heimspiel für Luckenwalder Musiker

Jazz im Stadttheater Heimspiel für Luckenwalder Musiker

Ganz im Zeichen des 800-Jahre-Jubiläums der Stadt Luckenwalde stand ein Jazz-Konzert im Stadttheater. Musiker aus der Kreisstadt traten gemeinsam in ihrer alten Heimat auf. Der Ansturm war so groß, dass sie vom gemütlichen Theaterkeller auf die Studiobühne auswichen – und die Erwartungen des Publikums waren groß.

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Manne Pohl und Julia Iffländer beim Jazz-Konzert auf der Studiobühne des Stadttheaters.

Quelle: Matthias Butsch

Luckenwalde. Einen ganz besonderen Jazz-Abend erlebten 160 Besucher am Freitag im Stadttheater. Vorwiegend Luckenwalder beziehungsweise aus der Stadt stammende Jazz-Musiker präsentierten sich.

Schon die Ankündigung von Manfred Pohl, Julia Iffländer und Daniela Rothenburg hatte für einen Ansturm beim Kartenvorverkauf gesorgt. Daher fand das nunmehr 147. und im Zeichen des Stadtjubiläums stehende Konzert der Reihe „Jazz und Blues im Stadttheater“ auf der Studiobühne und nicht im Keller statt.

Manne Pohl: Vom Rock-Musiker zum Jazzer gewandelt

So groß das Interesse, so unterschiedlich die Erwartungen. Verwundert reagierten diejenigen, die den Luckenwalder Rock- und Beat-Musiker Manne Pohl der 1960er Jahre erleben wollten, aber nicht richtig mitbekommen hatten, dass der sich längst dem Jazz verschrieben hat. Die für dieses Konzert extra zusammengestellte Band „Manne Pohl & Friends“ spielte unterhaltsam gängigen Jazz, wobei selbst Jazz-Enthusiasten das Rockige etwas zu kurz kam.

Den Pep in diesen gut einstündigen Auftritt brachte Julia Iffländer mit ihrem Gesang – „eine echte Röhre“, wie Jazz-Freunde ihre Anerkennung ausdrücken. Die 27-jährige Luckenwalderin lebt und musiziert in Berlin, singt und spielt dort in verschiedenen Bands Jazz und Soul. Ihr „Heimspiel“ in Luckenwalde wurde mit reichlich Applaus bedacht.

Daniela Rothenburg

Daniela Rothenburg

Quelle: Matthias Butsch

Den zweiten Teil des Konzerts bestritt das „Daniela Rothenburg-4tet“. Allein der Name Rothenburg war für viele Anlass, das Konzert zu besuchen. „Daniela war als Kind unsere Nachbarin“, erzählten die Jazz- und Blues-Liebhaber Gerda und Werner Schmidt, „und da wollen wir doch mal sehen, was aus ihr geworden ist.“ Eine tolle Sängerin ist aus dem Mädchen geworden, dessen musikalische Karriere im Chor der Arndt-Schule begann. Aus Dortmund war sie angereist und bot große Jazz-Songs der zurückliegenden Jahrzehnte – ausdrucksstark, charmant und amüsant.

Der nächste Jazz-Abend ist wieder im Theaterkeller

Für passionierte Luckenwalder Jazz-Konzertbesucher gewöhnungsbedürftig war die „Massen- und Stehtischatmosphäre“ der Studiobühne. Doch der nächste Abend ist wieder im anheimelnden Theaterkeller.

Von Matthias Butsch

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