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Herbstputz als Gemeinschaftserlebnis

Paplitz Herbstputz als Gemeinschaftserlebnis

Am Sonnabend hatte der Verein Dorfgemeinschaft Paplitz zum Herbstputz eingeladen. Viele Einwohner kamen, denn die Arbeitseinsätze sind immer auch ein Gemeinschaftserlebnis für den Ort.

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Zahlreiche Bürger haben sich am Herbsteinsatz beteiligt.

Quelle: Staindl

Paplitz. Der Herbst bringt bunte Blätter, und damit viel Arbeit. In Paplitz kein Problem. Bürger des Baruther Ortsteils beseitigen das Laub nicht nur vor ihrem eigenen Haus, sondern auch auf kommunalen Flächen, um die sich im Auftrag der Stadt eigentlich eine Firma kümmert. Laubharken aber ist Sache der Paplitzer – und das schon seit Jahren.

Zahlreiche Einwohner haben sich am Herbsteinsatz am Samstag beteiligt. „Wir können uns auf unsere Bürger verlassen“, sagt die Ortsvorsteherin Marlies Patzer. „Im Frühjahr und im Herbst wird das Dorf geputzt. Viele Leute machen mit.“ Für Eva Andreas „selbstverständlich. Wir wollen doch ein vernünftiges Ortsbild haben. Also müssen wir auch etwas dafür tun.“

Viele Helfer am Birkenhain

An verschiedenen Ecken in Paplitz wurde am Samstag fleißig Laub geharkt. Überall wuselten die freiwilligen Helfer. Im Birkenhain waren besonders viele Leute aktiv. Auf dieser Fläche in zentraler Lage im Ort stehen zahlreiche Bäume. Der Rasen dort war fast vollständig mit Laub bedeckt. Schon wenige Stunden nach Einsatzbeginn aber war ein Großteil des Laubs zu großen Haufen zusammengefegt. Jetzt braucht es nur noch von der beauftragten Firma abgeholt werden.

Auch junge Leute haben mitgeholfen, die bunten Blätter zusammenzuharken. „Das gehört sich so in einem Dorf“, sagt Mandy Borch. „Wenn viele Leute mit anpacken, ist die Arbeit schneller geschafft. Außerdem fördern gemeinsame Arbeitseinsätze die Gemeinschaft. Man trifft wieder mal Leute, die man sonst selten sieht, weil jeder mit Beruf und Familie beschäftigt ist, wenig Zeit zum Quatschen bleibt.“

„Selbstverständlich, dass ich mich um kommunale Flächen kümmere“

Auch Gerhard Salatzki hat mitgemacht. Für ihn ist es „selbstverständlich, dass ich mich um kommunale Flächen kümmere. Ich wässere dort sogar die jungen Bäumchen. Und Laubharken, das ist für mich kein Problem.“

Gemeinsame Arbeitseinsätze sind auch eine Chance für Neu-Paplitzer, Kontakte zu knüpfen. „Kaum einer der Zugezogenen hält sich raus“, sagt Marlies Patzer. „Sie packen gern mit an, bringen sich aktiv ein. Das macht es ihnen leichter, sich einzuleben.“ Ein Selbstläufer sind Aktivitäten wie der Herbstputz dennoch nicht. „Manche Leute wollen angesprochen werden, helfen dann aber fleißig mit“, erzählt Eva Andreas. „Über gemeinsame Arbeitseinsätze finden zahlreiche Bürger den Weg in den Verein Dorfgemeinschaft Paplitz. Wir feiern und arbeiten gemeinsam.“ Brigitte Radtke ist die Vorsitzende des Vereins, der den Herbsteinsatz organisiert hat: „Ich bin sehr dankbar, dass wieder so viele Leute mitmachen.“

Mittagessen am Backofen

Damit die sich nicht um das Mittagessen kümmern mussten, wurde der Backofen auf dem Dorfplatz angeheizt. Dort stand zudem ein großer Schrottcontainer, der schon gut gefüllt war. „Der Erlös kommt der Allgemeinheit zugute“, sagt die Ortsvorsteherin. „Damit verschönern wir unser Dorf, schaffen uns etwa Bänke an.“ Um den Einsatz ausklingen zu lassen, gab es zum dritten Mal den Imbiss am Backofen. 60 Bratwürste hatten die Organisatoren besorgt. Übrig geblieben sein dürfte nicht viel.

Von Andreas Staindl

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