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Teltow-Fläming Hilfstransport nach Rumänien
Lokales Teltow-Fläming Hilfstransport nach Rumänien
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00:25 09.03.2018
Ingrid Lehmann ist seit Jahrzehnten für den Rumänienhilfsverein in Jüterbog aktiv und sammelt Spenden. Quelle: Iris Krüger
Jüterbog

Ingrid Lehmann aus Jüterbog unterstützt die Hilfsaktionen des Vereins „Hilfe für Rumänien und andere Länder“. „Ich schon von Anfang an dabei“, sagt die 75-Jährige, die auch Mitglied ist, „in den 80er Jahren sind wir ein paar Mal durch Rumänien und Bulgarien gefahren. Da haben wir gesehen, wie schlecht es den Menschen dort geht. Wir wollten unbedingt helfen.“

Vereinsgründung 1992 für Hilfstransporte

Erst nach der Wende ergab sich die Gelegenheit dazu. 1992 erfolgte die Vereinsgründung. „Die Idee, den Verein ins Leben zu rufen, stammt von Willi Scherz“, erzählt die Rentnerin, „anfangs waren wir 20 Mitglieder aus Jüterbog, Luckenwalde und Treuenbrietzen.“ Die Aktivisten sammelten Spenden und brachten sie in unregelmäßigen Abständen nach Rumänien. „Damals noch mit eigenen Fahrzeugen. Inzwischen ist es so viel, dass der Verein regelmäßig einen großen Transporter nach Baia-Mara mietet“, sagt Ingrid Lehmann. Vor Ort werden die Spenden von einem regionalen Hilfsverein entgegen genommen und in Kinderheimen, Altenheimen und an bedürftige Familien verteilt.

Lange Liste der benötigten Spenden

Auch in diesem Frühjahr soll wieder ein Hilfstransport nach Rumänien gesendet werden. Dafür wird um Spenden gebeten. Benötigt werden Lebensmittel, Spielzeug, Oberbekleidung für Kinder und Erwachsene, Waschmaschinen, Schleudern, Nähmaschinen, Kinderwagen und Kinderbetten. Aber auch Fahrräder, Kühlschränke, Matratzen, Decken Geschirr, Haushaltsgeräte wie Mixer, Schreibutensilien, Bettwäsche, Handtücher, Handwerkzeug, Kleinstmöbel wie Stühle und Regale sind gefragt.

Tipps für Spender von Paketen

Aus organisatorischen Gründen werden dieses Mal keine Möbel und Couchgarnituren angenommen. Und noch etwas ist wichtig: Alle Sachen müssen funktionstüchtig und in hygienisch einwandfreiem Zustand sein. Die Spender werden zudem gebeten, alles sicher in Paketen oder stabilen transportfähigen Säcken für den Lkw-Transport zu verpacken. Ein Paket sollte nicht schwerer als sieben Kilogramm sein. Hilfreich für die Verteilung ist zudem eine Kennzeichnung zum Inhalt.

Darüber hinaus werden auch Geldspenden benötig. Die Transportkosten sind noch nicht abgedeckt. „Das müssen keine großen Beträge sein, es reichen schon ein paar Euro“, sagt Ingrid Lehmann“. Der Verein kann Spendenbescheinigungen ausstellen.

Anfragen zu Unterstützungsmöglichkeiten beantwortet Ingrid Lehmann, Tel. 0 33 72/43 23 66.

Von Iris Krüger

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